Zum Hauptinhalt springen

Zivilstand: Verwitwet

In der Schweiz leben 320'000 Frauen, die ihren Partner verloren haben. Eine von ihnen erklärt, welche Vorkehrungen sich dafür treffen lassen.

Bettina Weber
Die Witwe ist viel häufiger als der Witwer: Die Gesellschaft geht davon aus, dass Frauen mit dem Verlust irgendwie klarkommen. Foto: Michael Kupferschmidt/Keystone
Die Witwe ist viel häufiger als der Witwer: Die Gesellschaft geht davon aus, dass Frauen mit dem Verlust irgendwie klarkommen. Foto: Michael Kupferschmidt/Keystone

Es ist nicht so, dass man Witwen nicht mag. Oder gar meidet. Es ist bloss so, dass sie irgendwie nicht reinpassen in eine Gesellschaft, in der man immerzu positiv und dynamisch und selfiefröhlich sein soll. Witwen sind nicht instagram-idyllen-tauglich. Oder wie es Cornelia Kazis sagt: «Sie sind die Verkörperung dessen, was einem Paar im schlimmsten Fall passieren kann, nämlich, dass der eine Partner stirbt.» Witwen sind eine Art Mahnmal.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen