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Wir überschätzen gern die Greta in uns

Laut einer Studie halten sich die meisten Menschen für überdurchschnittlich ökologisch. Ein gefährlicher Trugschluss.

Mit der Selbsteinschätzung ist es so eine Sache. Die meisten von uns meinen, sie fahren viel besser Auto als der Rest der Welt. Die Mehrheit hält sich im Gegensatz zu all den Rüpeln da draussen für nett und zuvorkommend. Dass die anderen dümmer sind, scheint sich im Büro fast täglich zu bestätigen. Und eigentlich würde die Welt auch nicht vor die Hunde gehen, wären alle so ökobewusst wie man selbst.

Blöd nur: Das denken all die Dummen, Boshaften und Klima-Ignoranten von sich selbst genauso. Dass sich da zumindest ein paar von ihnen in ihrem Selbstbild irren, weil das Ganze schon rein rechnerisch nicht aufgeht, liegt auf der Hand. Die Mehrheit kann nicht besser sein als der Durchschnitt. In der Psychologie hat diese weitverbreitete Selbstüberschätzung längst einen Namen: der Besser-als-der-Durchschnitt-Effekt.

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