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Wie viel ist unserer Gesellschaft ein Menschenleben wert?

Wir stehen vor der Entscheidung, wie viel wirtschaftlichen Schaden wir in Kauf nehmen, um Menschen zu retten.

Szene in der erweiterten Notfallabteilung des Kantonsspitals Baselland. Foto: Georgios Kefalas (Keystone)
Szene in der erweiterten Notfallabteilung des Kantonsspitals Baselland. Foto: Georgios Kefalas (Keystone)

Verbreitet Lieferengpässe, ein Drittel weniger Umsatz, eine schlechte Zahlungsmoral und Konkurse: «Die Eindämmung der Corona-Pandemie bewirkt grossen wirtschaftlichen Schaden.» An der Zwischenbilanz von Economiesuisse-Chefökonom Rudolf Minsch vom Donnerstag ist nichts herumzudeuteln.

Am Tag zuvor hatte der Wirtschafts-Thinktank Avenir Suisse vor einem Shutdown nach dem Vorbild Italiens gewarnt. Bei einer so weit gehenden Massnahme müsste mit einer Einbusse bei der Wertschöpfung von 29 Milliarden Franken pro Monat gerechnet werden. Avenir-Suisse-Direktor Peter Grünenfelder forderte Augenmass und zitierte Artikel 5 der Bundesverfassung: «Staatliches Handeln muss im öffentlichen Interesse liegen und verhältnismässig sein.»

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