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«Wir brauchen keinen Verkaufsstand mehr»

Breitling-Chef Georges Kern erklärt, warum der Luxusuhrenhersteller die Baselworld ­verlässt – und welche Plattformen zukunftsweisender sind als die Uhrenmesse.

Martin Spieler
«Über digitale Kanäle und kleinere, jedoch persönlichere Events ohne fixe Daten erreicht man Konsumenten heute besser»: Georges Kern. Foto: Paolo Dutto/13 Photo
«Über digitale Kanäle und kleinere, jedoch persönlichere Events ohne fixe Daten erreicht man Konsumenten heute besser»: Georges Kern. Foto: Paolo Dutto/13 Photo

Breitling gehörte an der diesjährigen Baselworld zu den prominentesten Messeteilnehmern und sorgte mit Auftritten von Ballonfahrer Bertrand Piccard und Triathlon-Superstar Jan Frodeno für Aufsehen. Doch jetzt ist Schluss: Wie Breitling-Chef Georges Kern verrät, wird die international bekannte Uhrenmarke 2020 nicht an der Baselworld teilnehmen. Für den Messebetreiber MCH ist das ein herber Rückschlag. Seit 2017 ist die Zahl der Aussteller von 1300 auf nur noch 500 in diesem Jahr gesunken. Breitling hatte dieses Jahr einen der grössten – und teuersten – Stände an allerbester Lage. Die Messe verliert aber nicht nur finanziell, sondern nach dem Auszug von Nick Hayek und seiner Swatch Group auch die zweite grosse international bedeutende Marke.

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