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«Überall dieses mulmige Gefühl, dass etwas nicht stimmt»

Jens Spahn gilt als deutscher Kanzlerkandidat. Ein Gespräch über den Erfolg der AfD, die Schweiz als Vorbild und hohe Kosten im Gesundheitssystem.

«Ob bei Migration oder Klima: Am Ende wird auf beiden Seiten mit Ängsten gespielt»: Jens Spahn im Zürcher Hotel Widder. Foto: Raisa Durandi

«Ob bei Migration oder Klima: Am Ende wird auf beiden Seiten mit Ängsten gespielt»: Jens Spahn im Zürcher Hotel Widder. Foto: Raisa Durandi

Andreas Kunz@sonntagszeitung

Die deutsche Politik ist anhaltend turbulent. Und die Aufregung hat nicht abgenommen, seit in den jüngsten Landtagswahlen die AfD nochmals stark zulegen konnte. Jens Spahn gilt in der CDU als bürgerlicher Gegenspieler von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die ihre Partei in die Mitte gerückt hat. Um an einem Treffen der Gesundheitsminister teilzunehmen, kommt er letzten Sonntag nach Zürich. Die Fotografin sagt: «Grüezi wohl!» Spahn schaut zuerst verdutzt und sagt dann: «Wenn man ‹Grüezi wohl› hört, weiss man, dass es ein guter Tag wird.»

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