US-Berater ISS kassiert bei Schweizer Banken doppelt

Stimmrechtsberater wurden durch die Annahme der Abzockerinitiative noch einflussreicher – zum Verdruss von Thomas Minder.

Die ISS berät nicht nur Fonds, die bei der UBS die meisten Aktien halten, sondern ist auch ihr Partner: UBS-Chef Sergio Ermotti, Präsident Axel A. Weber.

Die ISS berät nicht nur Fonds, die bei der UBS die meisten Aktien halten, sondern ist auch ihr Partner: UBS-Chef Sergio Ermotti, Präsident Axel A. Weber.

(Bild: Kostas Maros)

Arthur Rutishauser@rutishau

Wieder einmal stehen den Schweizer Grossbanken heisse Generalversammlungen bevor. Bei der Credit Suisse (CS), die sich am Freitag den ­Aktionären stellt, stehen vor allem die Löhne der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrats (VR) im Fokus, bei der UBS, die am 2. Mai an der Reihe ist, zusätzlich die Milliardenbussen. Markige Brandreden sind dem Management beider Banken gewiss, aber ob es zu mehr als nur einem Zwergenaufstand kommt, hängt von einer Firma ab: dem amerikanischen Stimmrechtsberater ISS. Und der wird zunehmend selbst zum Problem.

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