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Gestrandet in Brasilien

Das Coronavirus wird vor allem die Schwachen dieser Welt treffen. Und unsere Kultur prägen.

MeinungMilo Rau
Er hat nichts zu befürchten. Darum nimmt er die Bedrohung, die vom Coronavirus ausgeht, nicht ernst: Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro. Foto: Ueslei Marcelino (Reuters)
Er hat nichts zu befürchten. Darum nimmt er die Bedrohung, die vom Coronavirus ausgeht, nicht ernst: Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro. Foto: Ueslei Marcelino (Reuters)

Wir waren eine der letzten Theatergruppen, die noch probten. Tief im Amazonasbecken, in völliger Quarantäne arbeiteten wir seit ein paar Wochen mit 30 Aktivisten der Landlosenbewegung und Indigenen an einer Neufassung der «Antigone» von Sophokles. Am Donnerstag aber mussten wir gemeinsam mit unseren örtlichen Co-Produzenten die Arbeit an «Antigone im Amazonas» abbrechen.

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