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Züritüütsch verdrängt die anderen Dialekte

Wie sich unsere Mundart weiterentwickelt und welche prominente Rolle Hochdeutsch dabei spielt.

Illustration: Melk Thalmann
Illustration: Melk Thalmann

Wenn ein Zürcher eine Berner Kollegin trifft, kann es zu Verständigungsproblemen kommen: Wenn er wieder mal stresst, sagt sie: «nume nid gsprängt». Will sie «schlööflä» ist Schlittschuhlaufen gemeint, und zur Verabschiedung wünscht sie einen «hiube Hinech».

Die Schweizer lieben ihre Mundart – und verteidigen sie, wenn immer nötig. Ob in Kindergärten auf Hoch- oder Schweizerdeutsch gesprochen werden soll, ist ein Politikum. Umfragen, wer im Land den schönsten Dialekt spricht, führen zu wütenden Onlinekommentaren. Neue Kreationen («I bims») sorgen für Begeisterung – und Ärger.

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