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Das Glück als Landeswährung

Bhutan zu besuchen, ist wie eine Reise durch die Zeit. Man lässt Jahrhunderte zurück und ist dem Zeitgeist doch voraus.

Der Aufstieg ins Tigernest ist kräftezehrend. Foto: iStock
Der Aufstieg ins Tigernest ist kräftezehrend. Foto: iStock

Dass etwas besonders ist in Bhutan, realisiert man nicht sofort. Würden nicht überall bunte Gebetsfahnen im Wind flattern, könnte man meinen, man sei im Engadin, im Rhone- oder im Maggiatal. Aber das Himalaja-Königreich liegt höher, als es scheint. Die Beine sind irritierend schwer, der Atem kommt kaum nach. Vielleicht ist es deswegen heute so still in unserem Minibus, mit dem wir seit Tagen unterwegs sind. Wie sollen wir es bloss nachher zum ­Tigernest schaffen, das sich auf 3000 Meter über Meer an einen senkrechten Felsen krallt? Jeder Einheimische möchte das Heiligtum einmal im Leben besuchen, jeder Tourist will es sehen, aber nicht jeder erreicht das Ziel.

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