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Buchhaltungsfehler kostet SRG 26 Millionen

Seit 2011 wurden Ausfälle bei den Billag-Gebühren nicht in der Bilanz aufgeführt.

Der Medienkonzern hat sich verkalkuliert: SRF-Gebäude in Leutschenbach in Zürich. Foto: Keystone
Der Medienkonzern hat sich verkalkuliert: SRF-Gebäude in Leutschenbach in Zürich. Foto: Keystone

Zürich Die Billag steht vor dem Aus. «Wir haben unsere bisherige Website abgestellt», schreibt sie im Netz. Laut Armin Schädeli vom Mutterkonzern Swisscom ist das Management nicht mehr im Amt. «Die gegenwärtige Planung geht davon aus, die Billag ordentlich zu liquidieren.»

Zuerst aber muss sie ihr Mandat des Bundes zu Ende führen. Noch bis September soll die Firma offene Forderungen für Radio- und TV-Gebühren eintreiben. Und das sind viele, wie bisher unveröffentlichte Zahlen zeigen. 4,5 Millionen Rechnungen versandte die Billag letztes Jahr. Gleichzeitig stellte sie 1,5 Millionen Mahnungen aus, 72 Prozent mehr als im Vorjahr. Hinzu kamen 63'000 Betreibungen. Die Folge der miesen Zahlungsmoral: 39 Millionen Franken waren Ende 2018 noch offen.

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