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TV-Kritik «Tatort»So überzeugend, dass man kaum hinschauen mag

Zum 50-Jahr-Jubiläum bietet der «Tatort» einen Zweiteiler in zwei Städten; Nummer 1 in Dortmund verschlug uns den Atem.

Luca (Beniamino Brogi) liebt seine Frau (Antje Traue) – und meint dennoch, sie opfern zu müssen.
Luca (Beniamino Brogi) liebt seine Frau (Antje Traue) – und meint dennoch, sie opfern zu müssen.
Fotos: Frank Dicks (WDR, ARD)

Als sich der Hamburger Ermittler Paul Trimmel vor 50 Jahren, am 29. November 1970, zu seiner ersten «Tatort»-Recherche aufmachte, ahnte keiner, dass da gerade Fernsehgeschichte geschrieben wurde. Mit «Taxi nach Leipzig» startete ein Format, das im deutschen Sprachraum seinesgleichen sucht.

Heute ist der «Tatort» das populärste Fiktionsformat im deutschen Fernsehen, gilt als «das letzte Lagerfeuer» der Gesellschaft und wird im Netz jede Woche heiss diskutiert. 2019 verfolgten im Durchschnitt 9 Millionen Zuschauer die Fälle in den verschiedenen Städten, der Marktanteil stieg auf knapp 26 Prozent (Vorjahr: 24,9 Prozent). Und der neue «Tatort» macht wieder einmal klar, wieso.

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