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Tipps für die Basler RegierungswahlSo setzen Sie Ihre Stimme am besten ein

Um ein bestimmtes Resultat im zweiten Wahlgang zu erreichen, gilt es einige Fehler zu vermeiden. Eine Anleitung für taktische Wähler.

Noch einmal zittern: Esther Keller (Mitte) hofft auf einen erfolgreichen zweiten Wahlgang am 29. November.
Noch einmal zittern: Esther Keller (Mitte) hofft auf einen erfolgreichen zweiten Wahlgang am 29. November.
Foto: Nicole Pont

Wähler entscheiden sich in der Regel für die von ihnen bevorzugten Kandidatinnen und Kandidaten. Das gilt für Wahlen im Allgemeinen und für Persönlichkeitswahlen, wie es Regierungsratswahlen sind, im Besonderen. Doch so einfach ist es nicht in jedem Fall. Mitunter, wie im zweiten Wahlgang der Basler Wahlen, kann eine Stimmabgabe auch taktisch erfolgen und nicht dem persönlichen Ziel entsprechen. Wir haben die häufigsten Szenarien angeschaut und sagen Ihnen, wie Sie Fehler vermeiden können.

Ich will eine rot-grüne Mehrheit

Das links-grüne Viererticket Kaspar Sutter, Tanja Soland, Beat Jans und Heidi Mück (v.l.).
Das links-grüne Viererticket Kaspar Sutter, Tanja Soland, Beat Jans und Heidi Mück (v.l.).
Foto: Pino Covino

Das ist der einfachste Fall. Wem es nur darum geht, eine rot-grüne Mehrheit in der Basler Regierung um jeden Preis zu erhalten, der muss auf dem Wahlzettel die Namen von Kaspar Sutter (SP), Heidi Mück (Basta) und Esther Keller (GLP) ankreuzen. Im Extremfall erhielte Basel so eine Regierung mit nur zwei Bürgerlichen, dafür aber drei Sozialdemokraten, einer Grünliberalen und einer Vertreterin vom Grünen Bündnis. Die Linke könnte dann zusammen mit der Mehrheit im Parlament vier Jahre lang schalten und walten, wie sie will. Allerdings gibt es dann nach vier Jahren auch keine Ausreden mehr, dass andere schuld sein könnten, wenn etwas nicht wie erhofft funktioniert.

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