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Dank SubventionenSo rechnen sich die Muttenzer Windräder auch bei wenig Wind

Die Baselbieter Primeo Energie ist überzeugt, dass der geplante Windpark in Muttenz kein Defizitgeschäft wird, wie dies die Gegner behaupten.

Die Muttenzer Hard bietet laut Primeo Energie bloss Platz für zwei Riesenrotoren.
Die Muttenzer Hard bietet laut Primeo Energie bloss Platz für zwei Riesenrotoren.
Foto: zvg

Ob der Anblick von zwei 200 Meter hohen Windturbinen in der Rheinebene «schön» oder «eine Katastrophe» ist, bleibt eine Ermessensfrage. Darum ziehen die Interessengruppen für oder gegen Windkraftwerke gern Fachleute bei, die sie mit Zahlen füttern, um den Sinn oder Unsinn von Windkraftanlagen in der grundsätzlich windarmen Region Basel zu belegen.

Der Kampf um die Deutungshoheit auf dem Schlachtfeld der Rheinebene eröffnet hat der Verein Windstill in seiner Geschäftsstelle in Burg im Leimental. Er schreibt auf seiner Website: «Bei den Produktionskosten lag die Muttenzer Hard auf dem zweitletzten Platz. Die realen Gestehungskosten dürften mit mindestens 36 Rappen pro Kilowattstunde enorm hoch liegen. Damit liegen sie deutlich über der Subvention durch das Einspeisevergütungssystem von 23 Rappen pro Kilowattstunde. Für jede produzierte Kilowattstunde entsteht dadurch ein Fehlbetrag.» Auf den Punkt gebracht, lautet die Kritik: Das Projekt in Muttenz sei subventioniert und nicht wirtschaftlich.

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