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Coronavirus in der Region+++ Europa-Park muss schliessen +++ 129 Neuinfektionen in Base-Stadt

Beide Basel führen Sperrstunde ein: In Basel-Stadt dauert die Sperrstunde von 23 Uhr abends bis um 6 Uhr – in Baselland dürfen die Restaurationsbetriebe bereits um fünf Uhr morgens wieder öffnen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die BaZ stellt die Entwicklung der Infektionszahlen für Basel-Stadt und Baselland mit einer neuen Grafik dar. Es werden nicht mehr die aktiven Fälle hervorgehoben, sondern die sogenannte «Risiko-Zahl». Das ist die Summe der Neuinfektionen in den letzten 14 Tagen pro 100'000 Einwohner.

  • Die Schweiz hat einen Grenzwert von 60 Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner in den letzten 14 Tagen festgelegt. Wenn ein anderes Land (oder eine ausländische Region) diesen Wert übersteigt, wird es als Risikogebiet eingestuft. Dieser Wert bezieht sich zwar auf das Ausland, ist aber auch ein guter Anhaltspunkt, um die Lage in den Kantonen zu beurteilen.

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Europa-Park muss schliessen

Wegen des Mini-Lockdowns in Deutschland schliesst der Europa-Park in Rust am kommenden Montag seine Tore. Vorerst bis Ende November werden der Park und die Wasserwelt Rulantica geschlossen bleiben.

129 Neuinfektionen in Basel-Stadt

Im Kanton Basel-Stadt steigt die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus weiter an. Am Donnertag vermeldete das Gesundheitsdepartement 129 neue Fälle – so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie.

Damit wurden in Basel-Stadt nunmehr 2403 Kantonseinwohner positiv auf das Coronavirus getestet. Von diesen gelten 1624 als genesen. Die Zahl der Todesfälle als Folge einer Covid-19-Erkrankung betrug am Donnerstag unverändert 54, wie der Coronastatistik auf der Website des Kantons zu entnehmen ist.

In Quarantäne befanden sich am Donnerstag 2243 Personen, 100 weniger als am Vortag. Dagegen stieg die Zahl der Menschen, die sich in Isolation befanden, um 96 auf 725. Auch die Zahl der Hospitalisierungen nimmt zu. Zuletzt hat Basel-Stadt am Mittwoch Angaben dazu gemacht. Demnach befinden sich 45 Covid-Patienten in Spitalbehandlung, acht von ihnen auf der Intensivstation.

111 Neuansteckungen im Baselbiet

Im Kanton Basel-Landschaft wurden innert 24 Stunden Neuansteckungen im dreistelligen Bereich registriert: 111 Fälle kamen im Vergleich zum Dienstag hinzu. Die Zahl der aktiven Fälle steigt damit auf 872. Die Hospitalisierungen bleiben praktisch unverändert. Im Vergleich zum Vortag wurde ein Person aus dem Spital entlassen. Neu befinden sich 30 Personen im Spital, fünf befinden sich auf der Intensivstation, eine davon wird beatmet.

Wegen Corona: Hotelzahlen in Baselbiet brechen ein

Die Baselbieter Hotels haben in den ersten acht Monaten des Jahres nur noch halb so viele Hotelübernachtungen verzeichnet wie im Jahr zuvor. Während des Lockdowns wurde gar ein Rückgang von bis zu 80 Prozent verzeichnet.

Bis August zählten die Hotelbetriebe insgesamt 95'200 Übernachtungen, wie das Statistische Amt des Kantons Baselland am Mittwoch mitteilte. Im selben Zeitraum des Vorjahres waren es noch 187'900 Übernachtungen gewesen, die Zahl der Logiernächte nahm also um 49 Prozent ab. Im gesamtschweizerischen Durchschnitt wurde ein Rückgang um 41 Prozent verzeichnet.

Besonders stark habe sich der Einbruch während der Lockdown-Zeit im Frühling offenbart, hiess es. Im März sei ein Minus von 60 Prozent zu verzeichnen gewesen, ein Wert, der sich bis Mai auf beinahe 80 Prozent verschlechtert habe. Seit Juni sei eine leichte Erholung feststellbar. Die Übernachtungszahlen lagen im August aber noch immer um 35 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres. (SDA)

79 Neuinfektionen in Basel-Stadt

Basel-Stadt vermeldet am Mittwoch 79 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Dadurch steigt die Zahl der aktiven Fälle auf 629. Die Todesfälle bleiben mit 54 weiterhin unverändert. Hospitalisiert sind laut aktuellen Angaben mittlerweile 38 Personen im Stadtkanton, 6 Patienten befinden sich auf der Intensivstation.

Gesundheitspersonal demonstriert in Basel

Gegen 300 Krankenpflegerinnen und -pfleger haben am späten Dienstagnachmittag in Basel an einem Protestmarsch für das Gesundheitspersonal teilgenommen. Die Kundgebung war Teil einer nationalen Aktionsserie, mit der auf die ungenügende Wertschätzung der nicht nur während der Coronakrise geforderten Gesundheitsberufe aufmerksam gemacht werden soll.

Zu Protestaktion in der ganzen Schweiz aufgerufen hatten die Gewerkschaften VPOD, Syna und der Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK). In Basel trafen sich rund 300 Frauen und Männer in Pflegeberufen und Sympathisanten zu einem Protestmarsch, der von De Wette-Park beim Bahnhof SBB zum Marktplatz führte.

Teilnehmerinnen des Protestmarsches für die Solidarität mit dem Gesundheitspersonal in Basel.
Teilnehmerinnen des Protestmarsches für die Solidarität mit dem Gesundheitspersonal in Basel.
Foto: Georgios Kefalas (Keystone)

Die Kundgebungsteilnehmenden trugen Plakate und Transparente mit Aufschriften wie «Klatschen reicht nicht» oder «Wer pflegt Sie heute, morgen oder in fünf Jahren?" mit sich. Ziel war es, auf die geringe Wertschätzung von Pflegeberufen aufmerksam zu machen, die während der Coronakrise zwar an Ansehen gewonnen hätten, was faktisch aber wenig konkrete Folgen gehabt habe.

Konkret forderten die Teilnehmenden bessere Arbeitsbedingungen und eine generelle Aufwertung der Gesundheitsberufe, die nicht nur zu Pandemiezeiten über Gebühr gefordert seien.

Baselbiet verzeichnet 85 neue Fälle am Dienstag

Im Kanton Baselland sind am Dienstag 85 Neuansteckungen mit dem Coronavirus registriert worden. Die Zahl der Spitalaufenthalte wegen Covid-19 nahm gegenüber dem Vortag um vier auf 31 zu.

Darunter befanden sich fünf Personen auf der Intensivstation – vier an Covid-19 Erkrankte mussten beamtet werden. Die Zahl der aktiven Fälle beträgt gemäss der Corona-Statistik auf der Website des Kantons Baselland 785.

In Isolation waren 304 und in Quarantäne 1130 Personen, darunter 792 Kontaktpersonen von Infizierten.

Der Kanton Baselland verzeichnete seit Ausbruch der Pandemie 2300 Fälle. 1476 Personen gelten als genesen. Bisher sind 39 Personen im Landkanton an den Folgen von Covid-19 verstorben.

15 Millionen Corona-Hilfe für Basler Hotels und Beizen

Die Basler Regierung stellt für die Unterstützung des von der Coronakrise besonders stark betroffenen Hotel- und Gastgewerbes 15 Millionen Franken zur Verfügung. Entnommen wird das Geld dem Fonds zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit.

Die Verordnung für dieses Unterstützungsprogramm tritt am 1. November in Kraft, wie die Regierung am Dienstag mitteilte. Neben der Hotellerie und der Gastronomie können mit Mitteln aus diesem Programm auch weitere Tourismusbereiche unterstützt werden, wie es im Communiqué heisst.

Basler Hotels erhalten Corona-Hilfe vom Kanton
Les Trois Rois, Hotel des Jahres 2020
Basler Hotels erhalten Corona-Hilfe vom Kanton
Foto: Nicole Pont

Umgesetzt wird mit dem Hilfsprogramm eine Motion, die der Grosse Rat erst vor etwas mehr als einem Monat für dringlich erklärt und stillschweigend an die Regierung überwiesen hatte. Den Vorstoss eingereicht haben alle Fraktionen des Kantonsparlaments gemeinsam.

Die Regierung setzt nun zunächst ein Fachgremium ein, das die näheren Bestimmungen zur Berechnung der Unterstützungsbeiträge und ein Formular für die Gesuche ausarbeitet. Sobald die Regierung diese Vorarbeiten abgesegnet hat, können Gesuche eingereicht werden.

Genehmigte Gesuche, welche die Voraussetzungen dafür erfüllen, will der Kanton für weitere Unterstützungsbeiträge gemäss dessen Covid-19-Gesetz an den Bund weiterleiten.

Contact Tracing muss in Basel ausgebaut werden

Mit der steigenden Zahl von Corona-Infizierten und Kontaktpersonen in Quarantäne ist die Zahl der zu betreuenden Personen mittlerweile auf rund 3000 angestiegen. Deshalb hat das Gesundheitsdepartement (GD) das Contact Tracing-Team in einem ersten Schritt personell verstärkt, wie das GD am Dienstag in seinem Bulletin mitteilt. Das Team ist über das Wochenende in grössere Räumlichkeiten umgezogen, wo aktuell rund 30 Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Pro Schicht sind 16 bis 21 Mitarbeitende im Einsatz. Ihnen stehen nebst der Teamleitung zwei bis vier Ärzte für medizinische Fragen zur Verfügung, die sich aus den Kontakten mit Personen in Isolation oder Quarantäne ergeben. Es seien jedoch weitere Unterstützungsmassnahmen nötig. Deshalb stehen auch wieder Angehörige des Zivilschutzes im Einsatz.

Zudem erwartet das GD, dass die bereits jetzt stark gestiegenen Zahl von Anrufen an die Coronavirus-Infoline des Kantons weiter steigen wird. Deshalb seien weitere Unterstützungsmöglichkeiten nötig, wie der Ausbau des vorhandene Notfall-Pools von Kantonsangestellten oder die Unterstützung durch externe Dienstleister.

Breit gestreute Ansteckungsquellen

Die aktuellen Ansteckungsquellen sind laut GD breit gestreut. In den letzten vier Wochen wurden 827 Neuinfektionen im Kanton Basel-Stadt registriert. Dabei konnten 26 Prozent (oder 217 Fälle) der Neuinfektionen bekannten oder vermuteten Ansteckungsquellen zugeordnet werden. Die meisten Personen haben sich in der Familie (22 Prozent) oder bei Treffen mit der Familie oder Freunden (6 Prozent), in der Freizeit (27 Prozent), bei der Arbeit (16 Prozent) sowie im Flugzeug oder auf Reisen (9 Prozent) angesteckt.

92 neue Corona-Fälle in Basel-Stadt

Im Kanton Basel-Stadt nehmen die Neuansteckungen mit dem Coronavirus wieder stark zu. Am Dienstag verzeichnete der Kanton 92 neue Fälle. Somit stieg die Zahl der bislang registrierten Fälle in der Kantonsbevölkerung auf 2195.

Als genesen wurden 1556 Personen ausgewiesen, wie aus der Fallstatistik des Gesundheitsdepartements hervorgeht. Die Zahl der Personen in Isolation nahm gegenüber dem Vortag um 2 auf 528 ab. Ebenfalls abgenommen hat die Anzahl der Personen in Quarantäne – und zwar um 79 auf 2366. In 2097 Fällen handelte es sich um Kontaktpersonen von Infizierten. Die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei 54.

Zur Anzahl an Covid-19 erkrankten Menschen, die hospitalisiert werden mussten, lagen am Dienstag keine Angaben vor. (Sda)

Neuansteckungen im Baselland gehen zurück

Am Montag meldet der Kanton Baselland 71 Neuansteckungen, also insgesamt 2215 Infizierte. Im Vergleich zum Wochenende, als innerhalb eines Tages 119 neue Fälle (Samstag) und 83 Neuinfektionen (Sonntag) gemeldet wurden, entspricht dies einem Rückgang der Inzidenz.

Die aktiven Fälle werden am Montag auf 747 geschätzt, was im Vergleich zum Vortag ein Zuwachs von 24 Individuen bedeutet. In Quarantäne befinden sich 1'357 Personen (+74), es kommen keine neue Todesfälle hinzu.

Beatmet werden weiterhin vier Patienten, im Krankenhaus befinden sich insgesamt 23 Personen (+4).

41 Neuinfizierte, 39 Genesene in Basel-Stadt

Basel-Stadt meldet am Montag 41 Neuansteckungen bei Personen mit Wohnsitz im Stadtkanton. Am Samstag und Sonntag lag die Inzidenz deutlich höher: bei 103 beziehungsweise 81 Neuinfektionen. Insgesamt wurden seit Testbeginn 2103 Basler und Baslerinnen positiv auf das Virus getestet. In Quarantäne befinden sich 2445 Personen – 102 mehr als am Vortag –, 530 Patienten befinden sich in Isolation (+2).

Als genesen gelten mittlerweile 1519 Personen, 39 mehr als am Wochenende. Die Zahl der Hospitalisierungen hat sich innert Wochenfrist mehr als verdoppelt: Wurden am 19. Oktober 17 Covid-Patienten in Basler Spitälern behandelt, so sind es diesen Montag nunmehr 38. Von diesen liegen sechs auf der Intensivstation.

83 Neuinfektionen in Baselland

Am Sonntag meldet der Kanton Basel-Landschaft 83 Neuansteckungen. Damit verzeichnet der Kanton insgesamt 2144 Fälle, die Zahl der aktiven Fälle liegt nun bei 723. Die registrierten Todesfälle sind mit 39 weiterhin unverändert.

81 Neuansteckungen in Basel-Stadt

Basel-Stadt meldet am Sonntag 81 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die Zahl der aktiven Fälle steigt damit auf 528 an. Einen grossen Sprung machte über das Wochenende zudem die Zahl der sich in Quarantäne befindenden Personen. Waren am Freitag noch 925 Menschen in Quarantäne, sind am Sonntag bereits 2343 Fälle registriert. Die grosse Mehrheit sind dabei Kontaktpersonen (1994 Personen).

Je über 100 Neu-Infektionen in beiden Basel

In den beiden Basel hat die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen weiter stark zugenommen. Im Kanton Basel-Stadt wurden am Samstag 103 neue Fälle vermeldet, im Kanton Basel-Landschaft 119.

Damit wurden im Stadtkanton bisher 1981 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. In Baselland sind es 2061. Im Baselbiet ist zudem ein weiteres Todesopfer als Folge einer Covid-19-Erkrankung zu beklagen, was insgesamt 39 Todesfälle ergibt. In Basel-Stadt beträgt deren Zahl unverändert 54.

Über die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie informieren die beiden Kanton jeweils auf ihren Webseiten. Demnach befanden sich am Samstag in Basel-Stadt 2106 Personen in Quarantäne, 1181 mehr als am Vortag. In Baselland wurde dagegen ein Rückgang um 279 auf 880 Personen in Quarantäne verzeichnet.

In Isolation befanden sich in Basel-Stadt zudem 474 (+75) Personen. In Baselland waren es 298 (+14).

(SDA)

Von daheim in den Regierungsrat? Stephanie Eymann in Quarantäne

LDP-Regierungsratskandiatin Stephanie Eymann kann morgen nicht im Congress Center, wo die Resultate der Basler Gesamterneuerungswahlen bekannt gegeben werden, nicht dabei sein. Weil ihr Vater, der ehemalige LDP-Grossrat Felix Eymann, wegen eines positiven Coronatests zur Isolation ins Spital eingeliefert worden ist, muss Stephanie Eymann nun in Quarantäne. Sie wird die Wahlen nun von daheim aus verfolgen.

Beide Basel führen Sperrstunde ein

Alle Restaurants, Bars und Clubs in Basel-Stadt müssen ab Samstag von 23 Uhr abends bis um sechs Uhr morgens geschlossen bleiben. In Baselland müssen die Restaurationsbetriebe von 23 Uhr abends bis um fünf Uhr morgens geschlossen bleiben. Dies teilen die Kantone am Freitagabend mit. Die Medienmitteilungen haben praktisch denselben Wortlaut – mit dem Unterschied, dass die Sperrstunde in der Stadt eine Stunde länger dauert.

«Innerhalb einer Woche traten im Kanton Basel-Stadt 330 Neuinfektionen auf. Die 14-Tages-Inzidenz stieg von 110 am Freitag, 16. Oktober 2020, auf 241 am heutigen Freitag und verdoppelte sich damit. Auch die Zahl der Hospitalisierten zeigt klar nach oben», schreibt das Basler Gesundheitsdepartement.

Der Corona-Krisenstab des Baselbiets weist ebenfalls auf den Anstieg der Hospitalisierungen hin: «Die Spitalbelegung stieg innerhalb einer Woche von 4 Personen (alle auf Normalstation) auf 19 Personen (15 Normalstation, 4 beatmet auf IPS). Dieser besorgniserregende Anstieg veranlasste die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft zur Sofortmassnahme der Einführung einer Sperrstunde.»

Die Regel tritt am Samstagmittag in Kraft und gilt bis auf weiteres, wie das Basler Gesundheitsdepartement schreibt.

Weshalb die Stunde Unterschied?

Der Umstand, dass die Restaurationsbetriebe in Baselland früher öffnen dürfen am Morgen als diejenigen in Basel-Stadt, sorgt auf Twitter bereits für Diskussionen.

SVP-Grossrat Joël Thüring stellt die Überlegung an, dass die Menschen im Baselbiet früher aufstehen. Es ist allerdings so, dass der Kanton Baselland sein Sperrstunden-Ende auf fünf Uhr morgens festlegte, um den Morgenbetrieb der Bäckereien nicht einzuschränken.

Deutschland: Meldepflicht ab Samstag
Wer mit der Tramlinie 8 nach Deutschland fährt, muss sich registrieren, sofern der Aufenthalt länger als 24 Stunden dauert. Bild: Keystone/Georgios Kefalas
Wer mit der Tramlinie 8 nach Deutschland fährt, muss sich registrieren, sofern der Aufenthalt länger als 24 Stunden dauert. Bild: Keystone/Georgios Kefalas

Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) rufen in Erinnerung, dass Fahrgäste der Linien 8, 35 und 38 ab Samstag verpflichtet sind, ihre Daten anzugeben – sofern sie sich länger als 24 Stunden in Deutschland aufhalten werden.

Die Erfassung erfolge via Online-Formular auf der Website der Deutschen Bahn (DB), teilten die BVB am Freitag mit. Die DB werde alle Daten nach Weitergabe an die Gesundheitsämter löschen.

Nötig ist die Registrierung, weil die Schweiz ab Samstag in Deutschland als Risikogebiet gilt. Ausnahmen gelten weiterhin für die Grenzregionen.

Im süddeutschen Bundesland Baden-Württemberg gilt für Personen aus den sieben Grenzkantonen, darunter für die beiden Basel, keine Quarantäne und Testpflicht. Diese Ausnahme gilt jedoch nur für Personen, die nicht länger als 24 Stunden in Deutschland bleiben. Die Gründe für solche Reisen spielen dabei keine Rolle. (sda)

98 neue Fälle im Baselbiet

Der Kanton Baselland verzeichnete am Freitag einen weiteren Todesfall als Folge von Covid-19. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen nahm gegenüber dem Vortag sprunghaft um 98 Personen zu.

Somit stieg die Zahl der positiven Fälle im Kanton Baselland auf 1942 an, wie der täglich aktualisierten Corona-Statistik auf der Website des Landkantons zu entnehmen ist.

Im Spital befanden sich am Freitag 19 Personen, das sind zwei mehr als am Vortag. Davon mussten vier Personen auf der Intensivstation beatmet werden. In Isolation waren 252 und in Quarantäne 1189 Personen.

Im Kanton Baselland war bereits am Mittwoch ein 91-jähriger Mann an den Folgen von Covid-19 gestorben. Bisher verzeichnete der Landkanton 39 Todesfälle aufgrund Covid-19.

74 neue Fälle in Basel-Stadt

Im Kanton Basel-Stadt nehmen die Neuansteckungen mit dem Coronavirus weiterhin markant zu. Am Freitag verzeichnete der Kanton 74 neue Fälle. Die Zahl der Personen in Isolation stieg gegenüber dem Vortag um 38 auf 399.

Somit nahm die Zahl der bislang registrierten Fälle in der Kantonsbevölkerung auf 1878 zu. Als genesen wurden 1425 Personen ausgewiesen, wie aus der Fallstatistik des Gesundheitsdepartements hervorgeht

Die Anzahl der Personen in Quarantäne nahm um 139 auf 925 zu. In 538 Fällen handelte es sich um Kontaktpersonen von Infizierten. Die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei 54.

Zehn Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt befanden sich am Freitag im Spital. Hinzu kamen neun weitere Personen mit ausserkantonalem oder internationalem Wohnsitz. Von den insgesamt 19 Personen in einem Basler Spital benötigten vier Intensivpflege.

300 Kinder samt Familie in Quarantäne

Während sich die Lage in den Alters- und Pflegeheimen derzeit gemäss Mitteilung ruhig präsentiert, sind in der laufenden Woche mehr als 30 positive Coronavirus-Fälle in Schulen aufgetreten. So sind seit Dienstag weitere Fälle in einem Kindergarten und einer Kita hinzugekommen.

Insgesamt seien aktuell rund 300 Kinder in Quarantäne, die mit erkrankten Lehr- oder Betreuungspersonen in Kontakt gewesen seien.Betroffen seien im Stadtkanton somit rund 300 Familien, heisst es weiter.

Gemäss Mitteilung konnten 174 der registrierten 573 Neuinfektionen in den letzten vier Wochen den bekannten oder vermuteten Ansteckungsquellen zugeordnet werden.

Das entspricht einer Erfolgsquote von 30 Prozent. Demnach haben sich im Zeitraum vom 25. September bis 22. Oktober die meisten Personen in der Freizeit (28 Prozent), in der Familie (20 Prozent) oder bei der Arbeit (17 Prozent) angesteckt.

red

549 Kommentare
    Chr. Beck

    Vor den Herbstferien konnte man erahnen, dass die Zahlen steigen werden. Nun sind diese wieder rückläufig; klar, denn die Ferienrückkehrer sind jetzt seit Sonntag fast alle zuhause, inkl. Deutsche und Holländer. Ich fahre oft die A2 bis in die Innerschweiz. Heute waren kaum PWs auf der Strasse und nur noch wenige Ferienheimkehrer, dafür eine Menge LKWs.