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Coronavirus in der Region+++ UKBB-Chef entschuldigt sich für Impfung +++ Regionalpolitiker gegen verschärftes Grenzregime

Zudem: Vor-Registrierung für Impftermin im Baselbiet ab Dienstag möglich

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die aktuellen Vorschriften für Stadt und Land finden Sie hier: «Das gilt aktuell im Kanton Basel-Stadt» / «Das gilt aktuell im Kanton Basel-Landschaft»

  • Wir führen ab 12. Januar eine neue Grafik für beide Basel ein. Sie bildet die 7-Tages-Inzidenz des jeweiligen Kantons im Vergleich zur gesamten Schweiz ab. Die 7-Tages-Inzidenz ist der Messwert, der vom Bund häufig gebraucht wird, um die Verbreitung des Virus in verschiedenen Kantonen miteinander zu vergleichen.

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28 Neuansteckungen und ein Todesfall im Baselbiet

Der Kanton Baselland vermeldete am Montag einen weiteren Covid-19-Todesfall. Damit sind im Landkanton bisher 200 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Neuansteckungen verzeichnete der Kanton Baselland 28 gegenüber 29 am Montag vor einer Woche. Somit haben sich bisher insgesamt 12'420 Menschen im Baselbiet mit dem Coronavirus infiziert. 598 (-32) galten als aktive Fälle.

Am Montag befanden sich in Baselland weiterhin 25 an Covid-19 Erkrankte im Spital. Sechs Patientinnen und Patienten waren auf der Intensivstation untergebracht, fünf mussten beatmet werden. (SDA/bor)

UKBB-Geschäftsführer Marco Fischer bittet nach Impfung um Entschuldigung

Marco Fischer, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB), entschuldigt sich, dass er sich bei einer spontanen Gelegenheit gegen das Coronavirus hat impfen lassen. Sein Verhalten sei «unüberlegt und dumm» gewesen, schreibt er am Montag in einer Nachricht an alle Mitarbeitenden des UKBB, wie das Kinderspital in einem Communiqué mitteilt.

Das UKBB hat vergangene Woche vom Gesundheitsdepartement Basel-Stadt 100 Impfdosen gegen das Coronavirus zugeteilt bekommen. Dank sorgfältigem Aufziehen der Spritzen konnte aus den Ampullen zehn Prozent mehr Impfdosen generiert werden. Dieser Überschuss erlaubte es, sämtliche Mitarbeitende der Intensiv- und Notfallstation zu impfen, wie das UKBB schreibt.

In diesem Zusammenhang wurde auch Geschäftsführer Marco Fischer kurzfristig angefragt, sich aus einer der überzähligen Dosen impfen zu lassen. Er sagte zu. Jetzt rudert er zurück und meint: «Ich habe einen Fehler gemacht.» Und: «Dieses Verhalten entspricht nicht meiner eigenen Führungsphilosophie. Ich hätte die überschüssige Dosis für jemanden mit Patientenkontakt freigeben sollen. Ich bedaure es zutiefst, dass ich mir dies damals spontan nicht besser überlegt hatte.»

Bereits am Wochenende hatte Marco Fischer beim Basler Gesundheitsdirektor, Lukas Engelberger, und beim Gesundheitsdirektor des Kantons Baselland, Thomas Weber, um Entschuldigung für sein Verhalten gebeten.

Basler Regierung lehnt Erschwerung zur weiteren Erschwerung des Grenzverkehrs ab

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt lehnt den Vorschlag der Schweizer Parteipräsidentinnen und Parteipräsidenten zur weiteren Erschwerung des Grenzverkehrs ab.

Die Umsetzung der vorgeschlagenen rigiden Testpflicht sei angesichts von 35'000 Grenzgängerinnen und Grenzgänger in der Region Basel nicht praktikabel und würde die regionale Wirtschaft schwer treffen, teilt die Regierung am Montag mit. Die damit verbundenen Auflagen seien finanziell und organisatorisch – besonders für kleinere Betriebe – kaum zu bewältigen. Faktisch käme die vorgeschlagene Testpflicht einer Einreisesperre gleich.

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt lehnt den Vorschlag der Schweizer Parteipräsidenten zur weiteren Erschwerung des Grenzverkehrs ab.
Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt lehnt den Vorschlag der Schweizer Parteipräsidenten zur weiteren Erschwerung des Grenzverkehrs ab.
Keystone

Das regionale Gesundheitswesen wäre von den vorgeschlagenen Massnahmen besonders betroffen, wie der Basler Regierung schreibt. Rund 3'500 Grenzgängerinnen und Grenzgänger seien in diesem Bereich tätig. Der Vorschlag der Parteipräsidien drohe deshalb, die Region gerade im Kampf gegen die Pandemie zum Leidwesen der Bevölkerung zu schwächen.

Die Ansteckungsinzidenz in den ausländischen Nachbarregionen von Basel und das Infektionsgeschehen über die Landesgrenzen hinweg würden die vorgeschlagenen Massnahmen nicht rechtfertigen. Der Regierungsrat unterstützt den Bundesrat darin, den eingeschlagenen besonnenen Weg im Kontakt mit den Nachbarländern weiterzuverfolgen. Die einseitige Verschärfung der Ein- und Ausreisebestimmungen würde das Verhältnis zu unseren Nachbarn belasten und womöglich Gegenmassnahmen provozieren.

17 Neuinfektionen in Basel-Stadt

Im Kanton Basel-Stadt haben sich bis Montag insgesamt 9171 Personen mit dem Coronavirus angesteckt, wie das Gesundheitsdepartement mitteilt. Das sind nur 17 Fälle mehr als gestern. Auch die Anzahl der Todesopfer in Basel-Stadt stagniert glücklicherweise und bleibt unverändert bei 174.

285 Personen befinden sich in Basel zurzeit in Isolation. Hospitalisiert sind im Stadtkanton aktuell 50 Personen, davon befinden sich 11 auf der Intensivstation. Als genesen gelten bislang 8712 Personen, 24 mehr als am Vortag.

Regio Basiliensis plädiert für Verzicht auf generelle Testpflicht

Die Regio Basiliensis, die sich für die Stärkung der trinationalen Grenzregion einsetzt, fordert den Verzicht auf eine generelle Testpflicht bei der Ein- und Ausreise in die Schweiz.

Die Einführung eines schärferen Grenz- und Testregimes, für das sich alle grossen Parteien in einem Brief an den Bundesrat ausgesprochen haben, müsse praktikabel gehandhabt werden.

Die Umsetzung der Forderungen würde den Grenzverkehr sowie die Ein- und Ausreise nach Frankreich und Deutschland de facto zum Erliegen bringen, teilte die Regio Basiliensis als Reaktion auf den Vorstoss der grossen Parteien am späten Sonntagabend mit.

Regio Basiliensis will keine generelle Grenz-Testpflicht.
Regio Basiliensis will keine generelle Grenz-Testpflicht.
Keystone

Die Gesundheitsämter stellten keine auffälligen Infektionszahlen über die Landesgrenzen fest. Es habe sich bewährt, die Grenzen für Grenzgänger oder familiäre Besuche offen zu halten. Diese Politik müsse fortgesetzt werden.

Sollten Deutschland, Frankreich und die Schweiz eine generelle Testpflicht bei Ein- und Ausreisen einführen, so müsse darauf geachtet werden, dass das neue Regime praktikabel sei und eine Sonderregelung für Grenzgängerinnen und -gänger enthalte.

Die Zulassung von Speicheltests müsse erlaubt werden. Tests sollten kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Und ein negativer Test sollte drei Tage Gültigkeit haben. Es dürfe keine bürokratischen Hürden an den Grenzübergängen geben.

Offene Grenzen seien eine zentrale Errungenschaft der trinationalen Grenzregion. Sie stünden für das Zusammenleben, die Zusammenarbeit sowie für Begegnung, Frieden und Freundschaft. (SDA)

Ab Dienstag kann man sich im Baselbiet für die Impf-Warteliste anmelden

Der Baselbieter Krisenstab teilt mit, dass sich die Einwohnerinnen und Einwohner des Baselbiets ab Dienstag für Impftermine einschreiben können: «Diese Vor-Registrierung im Sinne einer Warteliste steht Personen über 75 Jahren und jenen mit chronischen Erkrankungen mit höchstem Risiko zur Verfügung.» Doch noch immer sind Impfdosen ein knappes Gut. Sobald wieder genügend Impfdosen erhältlich sind, werden die registrierten Personen kontaktiert. Die Vor-Registrierung ist online via www.bl.ch/impfen oder telefonisch via Medgate-Infoline unter 058 387 77 07 möglich.

(jho)

Weniger Neuinfektionen in den beiden Basel – erneut zwei Todesfälle

In den beiden Basel sind am Sonntag 59 Neuansteckungen mit dem Coronavirus verzeichnet worden gegenüber 71 am Vortag. Erneut gab es zudem zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19.

In Basel-Stadt stieg die Zahl der registrierten Ansteckungen am Sonntag um 37 auf 9154 an, wie der Pandemiestatistik des Kantons zu entnehmen ist. Am Vortag waren 21 Neuinfizierte vermeldet worden. Die Zahl der aktuell Isolierten stieg um einen auf 292. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle stieg um zwei auf 174.

In einem Basler Spital befanden sich weiterhin 54 Covid-19-Erkrankte, davon 40 (+1) mit Wohnsitz im Stadtkanton. Auf einer Intensivstation lagen laut Fallstatistik zwölf (+1) Covid-19-Patientinnen und -Patienten.

Der Kanton Baselland vermeldete am Sonntag keinen weiteren Covid-19-Todesfall. Damit sind im Landkanton bisher 199 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Neuansteckungen verzeichnete der Kanton Baselland 22 gegenüber 50 am Vortag. Somit haben sich bisher insgesamt 12'392 Menschen im Baselbiet mit dem Coronavirus infiziert. 630 (-46) galten als aktive Fälle.

Am Sonntag befanden sich in Baselland weiterhin 25 an Covid-19 Erkrankte im Spital. Sechs Patientinnen und Patienten waren auf der Intensivstation untergebracht, fünf mussten beatmet werden.

(SDA)

Covid-19-Fälle in Oberwiler Primarschule stark eingegrenzt
Wegen einer Häufung von Coronavirus-Ansteckungen ist der Präsenzunterricht an der Primarschule Thomasgarten in Oberwil bis am 5. Februar eingestellt worden. (Archivbild)
COVID 19, CORONA,
Wegen einer Häufung von Coronavirus-Ansteckungen ist der Präsenzunterricht an der Primarschule Thomasgarten in Oberwil bis am 5. Februar eingestellt worden. (Archivbild)
KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Die Nachtests auf Covid-19 im Umfeld der Primarschule Thomasgarten in Oberwil haben fünf weitere positive Befunde ergeben. Die betroffenen Personen befanden sich bereits in Quarantäne.

Der Ansteckungsfokus habe damit stark eingegrenzt werden können, teilte der Kantonale Krisenstab Basel-Landschaft am Sonntag mit. Die fünf positiven Tests vom Freitag betreffen drei Kinder und zwei erwachsene Familienmitglieder.

Wegen einer Häufung von Coronavirus-Ansteckungen wurde der Präsenzunterricht an der Primarschule Thomasgarten eingestellt. Seit letztem Freitag und bis am 5. Februar wird ausschliesslich Fernunterricht erteilt.

In Zusammenhang mit einer bestätigten Ansteckung einer erwachsenen Person mit einer mutierten Covid-19-Variante war vorletzte Woche auch ein Primarschulkind aus Oberwil positiv getestet worden. Auf Geheiss des kantonsärztlichen Dienstes wurden darauf am vergangenen Montag und Dienstag rund 500 Kinder und Erwachsene aus dem Umfeld der Primarschule einem Coronavirus-Test unterzogen.

Dabei fielen 21 dieser PCR-basierten Speicheltests positiv aus. Betroffen waren sowohl Klassenkameradinnen und -kameraden des positiv getesteten Kindes und Familienangehörige als auch Kinder aus drei weiteren Klassen.

Die Schülerinnen und Schüler dieser drei Klassen mussten sich ebenfalls in Quarantäne begeben und wurden am Freitag ein zweites Mal getestet. Das gleiche galt für rund 50 weitere Personen, die mit den angesteckten Kindern den Mittagstisch und die Tagesstruktur besucht hatten.

Die nun vorliegende Auswertung ergab fünf positive Testergebnisse aus dem Kreis der erneut getesteten Personen. Ob es sich dabei um das bisherige Coronavirus oder um eine neue Variante handelt, ist noch nicht bekannt. Keine Ansteckungen wurden bei Lehr- und Betreuungspersonen sowie den getesteten Kindern aus Mittagstisch und Tagesstruktur nachgewiesen.

Um auch die potenzielle Weitergabe des Virus durch Einzelfälle einzudämmen, wurden die Schülerinnen und Schüler einer weiteren Klasse sowie deren Familienmitglieder in Quarantäne versetzt. Dieser Personenkreis wurde zusammen mit einer zweiten betroffenen Klasse dazu aufgefordert, sich bis Montagabend einem PCR-Speicheltest zu unterziehen.

Die Testergebnisse sowie Erkenntnisse über die Virusvariante werden frühestens Mitte der kommenden Woche erwartet. Bereits seit Mitte letzter Woche befinden sich vier Klassen der Primarschule in Quarantäne. Aufgrund der Tests vom Freitag wurde nun für eine weitere Klasse eine Quarantäne verordnet.

(SDA)

71 Neuinfektionen in beiden Basel

Am Samstag kommunizierte Basel-Stadt 21 Covid-19-Neuinfektionen, im Baselbiet waren es 50 - das sind total 71 Neuansteckungen und somit neun weniger als am Freitag. Zudem verstarb pro Kanton je eine Person an der Krankheit.

Zahlen sinken in beiden Halbkantonen

In den beiden Basel sind am Freitag 80 Neuansteckungen mit dem Coronavirus verzeichnet worden gegenüber 113 am Vortag. In beiden Kantonen gab es erneut keine weiteren Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19.

Die Zahl der in Basel-Stadt registrierten Neuansteckungen stieg am Freitag um 29 auf 9096 an, wie der Pandemiestatistik des Kantons zu entnehmen ist. Am Vortag waren 46 Neuinfizierte vermeldet worden. Die Zahl der aktuell Isolierten nahm um 11 auf 311 zu. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle blieb mit 171 unverändert.

In einem Basler Spital befanden sich 61 (-1) Covid-19-Erkrankte, davon 44 (-2) mit Wohnsitz im Stadtkanton. Auf einer Intensivstation lagen laut Fallstatistik 12 (+1) Covid-19-Patientinnen und -Patienten.

Der Kanton Baselland vermeldete am Freitag ebenfalls keine weiteren Covid-19-Todesfälle. Damit sind im Landkanton bisher unverändert 198 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Mobile Teams im Einsatz

Der Kanton Solothurn setzt ab sofort mobile Teams für Corona-Tests nach Ausbrüchen in Unternehmen und nach privaten Treffen ein. Ausserdem empfiehlt der Kanton allen Alters- und Pflegeheimen, bei den Mitarbeitenden regelmässig Schnelltests durchzuführen.

Schon bisher führe die Lungenliga Tests vor Ort in den Heimen und weiteren Gesundheitseinrichtungen durch, teilte die Solothurner Staatskanzlei am Donnerstag mit. Dieses Angebot werde weitergeführt und nun auf Bereiche ausserhalb des Gesundheitswesens ausgeweitet. Damit sollen Ausbrüche bereits in der Anfangsphase unterbunden und unentdeckte Fälle von Personen ohne Symptomen identifiziert werden.

113 Neuansteckungen in den beiden Basel

In den beiden Basel sind am Donnerstag 113 Neuansteckungen mit dem Coronavirus verzeichnet worden gegenüber 111 am Vortag. In beiden Kantonen gab es keine weiteren Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19.

Die Zahl der in Basel-Stadt registrierten Neuansteckungen stieg am Donnerstag um 46 auf 9067 an, wie der Pandemiestatistik des Kantons zu entnehmen ist. Am Vortag waren 47 Neuinfizierte vermeldet worden. Die Zahl der aktuell Isolierten verharrte bei 300. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle blieb mit 171 ebenfalls unverändert.

In einem Basler Spital befanden sich 62 (-5) Covid-19-Erkrankte, davon 46 (-3) mit Wohnsitz im Stadtkanton. Auf einer Intensivstation lagen laut Fallstatistik erneut 11 Covid-19-Patientinnen und -Patienten.

Der Kanton Baselland vermeldete am Donnerstag ebenfalls keine weiteren Covid-19-Todesfälle. Damit sind im Landkanton bisher unverändert 198 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Neuansteckungen verzeichnete der Kanton Baselland 67 gegenüber 64 am Vortag. Damit haben sich bisher insgesamt 12'269 Menschen im Baselbiet mit dem Coronavirus infiziert. 731 (+16) galten als aktive Fälle.

Am Donnerstag befanden sich in Baselland 26 (-3) an Covid-19 Erkrankte im Spital. 5 (-1) Patientinnen und Patienten waren auf der Intensivstation untergebracht, alle mussten beatmet werden.

Basler Regierung reduziert Gebühren für Taxibranche um die Hälfte

Taxifahrerinnen – und fahrer müssen in Basel-Stadt für das Jahr 2020 rückwirkend nur noch die Hälfte der Taxibewilligungsgebühren bezahlen. Die Basler Regierung senkt die Gebühren wegen der Corona-Pandemie von 700 auf 350 Franken.

Begründet wird die Reduktion der Gebühren in einer Mitteilung der Basler Regierung vom Donnerstag damit, dass auch die Umsätze in der Taxibranche wegen der Corona-Pandemie schätzungsweise um 60 bis 80 Prozent eingebrochen seien. Die Dienstleistungen der Taxis würden aber gerade in der aktuellen Situation einen unverzichtbaren Bestandteil zur Aufrechterhaltung der Mobilität darstellen, insbesondere beim Transport von Patientinnen und Patienten.

In Basel-Stadt waren per Ende Dezember 2020 gemäss Mitteilung 416 aktive Taxibetriebsbewilligungen registriert. Der Erlass der Gebühren um 50 Prozent führt im Stadtkanton zu Mindereinnahmen von 145'000 Franken.

Die Begünstigten werden von der Abteilung Verkehr der Kantonspolizei kontaktiert und erhalten den Betrag von 350 Franken zurückerstattet.

SDA

In Basel-Stadt waren per Ende Dezember 2020 insgesamt 416 aktive Taxibetriebsbewilligungen registriert.
TAXIFAHRER, TAXIPROTEST, UBER,
In Basel-Stadt waren per Ende Dezember 2020 insgesamt 416 aktive Taxibetriebsbewilligungen registriert.
KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS
21 Ansteckungen an Primarschule

Um mögliche Infektionsketten an der Primarschule Thomasgarten in Oberwil zu unterbrechen und Erkenntnisse für den Umgang mit der neuen Virusvariante zu sammeln, wurden am 18. und 19. Januar 2021 insgesamt rund 500 Personen einem PCR-basierten Speicheltest unterzogen, meldet der Krisenstab des Kantons Basel-Landschaft. Darunter befanden sich alle Schülerinnen und Schüler der 1. bis 3. Klassen sowie deren Familienangehörige.

Dabei hat sich nun herausgestellt, dass sich insgesamt 21 weitere Personen mit dem Virus angesteckt haben. «Diese Ergebnisse erfordern eine Anpassung der bereits angeordneten Quarantäne für die Klassenkameradinnen und -kameraden des ursprünglich positiv getesteten Kindes und deren Familienmitglieder um zehn Tage» , heisst es in der Medienmitteilung. Alle bisher negativ getesteten Personen in diesem Kreis werden als präventive Massnahme zu einer erneuten Testung am Freitag, 22. Januar, aufgeboten.

Das Primarschulhaus Thomasgarten wird ab Freitag, 22. Januar, bis und mit Freitag, 5. Februar, in den Fernunterricht versetzt.

111 Neuansteckungen und drei Todesfälle in beiden Basel

In den beiden Basel sind am Mittwoch 111 Neuansteckungen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Zudem gab es in den beiden Kantonen weitere drei Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19.

Die Zahl der in Basel-Stadt registrierten Neuansteckungen stieg am Mittwoch um 47 auf 9021 an, wie der Pandemiestatistik des Kantons zu entnehmen ist. Am Vortag waren 23 Neuinfizierte vermeldet worden. Die Zahl der aktuell Isolierten erhöhte sich um 3 auf 300. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle stieg um 1 auf 171.

In einem Basler Spital befanden sich 67 (-2) Covid-19-Erkrankte, davon 49 (-2) mit Wohnsitz im Stadtkanton. Auf einer Intensivstation lagen laut Fallstatistik 11 (-1) Covid-19-Patientinnen und -Patienten.

Zwei Todesfälle in Baselland

Der Kanton Baselland vermeldete am Mittwoch zwei weitere Covid-19-Todesfälle. Damit sind im Landkanton bisher 198 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Neuansteckungen verzeichnete der Kanton Baselland 64. Damit haben sich bisher insgesamt 12'202 Menschen im Baselbiet mit dem Coronavirus infiziert. 715 (+6) galten als aktive Fälle.

Am Mittwoch befanden sich in Baselland 29 (-2) an Covid-19 Erkrankte im Spital. Unverändert 6 Patientinnen und Patienten waren auf der Intensivstation untergebracht, 5 mussten beatmet werden. (SDA)

Bislang fast 10'000 Impfungen in Basel-Stadt

Rund 40’000 Personen in Basel-Stadt zählen zur Risikogruppe: Sei es, weil sie über 75-jährig sind, oder weil sie eine Vorerkrankung haben, die sie anfällig für einen schweren Covid-Verlauf macht.

Von diesen Risikofällen wurde bereits rund ein Fünftel gegen das Coronavirus geimpft. Genauer: 8796 Baslerinnen und Basler haben –Stand 19. Januar – eine erste Dosis des Vakzins der Hersteller Biontech/Pfizer oder von Moderna erhalten. Dies geht aus der kantonalen Impfstatistik von Basel-Stadt hervor.

Das Basler Impfzentrum ist für bis zu 2000 Impfungen pro Tag ausgelegt.
Das Basler Impfzentrum ist für bis zu 2000 Impfungen pro Tag ausgelegt.
Foto: Keystone

Allein am Dienstag, 19. Januar, wurden im kantonalen Impfzentrum 1604 Dosen verabreicht. Damit läuft das Zentrum erstmals seit Impfstart Ende Dezember beinahe auf Hochtouren; die Kapazitätsgrenze liegt bei etwa 2000 Impfungen täglich.

Inzwischen werden nicht nur Erstdosen verabreicht, sondern auch Zweitimpfungen. Von den bislang geimpften Personen haben bereits 1259 Einwohner eine zweite Dosis bekommen. Diese wird in der Regel drei Wochen nach der ersten Impfung verabreicht und ist zum Aufbau einer starken, längerfristigen Immunität erforderlich.

Die allermeisten Vakzinationen erfolgten bislang im kantonalen Impfzentrum: Von den insgesamt 9544 Impfungen im Stadtkanton (erste und zweite Dosis) wurde lediglich ein Bruchteil – 748 an der Zahl – in Alters- und Pflegeheimen vorgenommen.

Weitere 21 Millionen für Basler «Dreidrittel-Modell»

Von den Covid-19-Massnahmen betroffene Geschäfte und Restaurants sollen vom Kanton Basel-Stadt weiterhin finanzielle Unterstützung bei der Miete erhalten. Die Basler Regierung beantragt dem Grossen Rat für die Neuauflage der Hilfen nach dem «Dreidrittel-Modell» dringlich 21 Millionen Franken.

Die Inkraftsetzung der Neuauflage des «Dreidrittel-Modells» soll rückwirkend per 1. November 2020 erfolgen, wie die Basler Regierung am Mittwoch mitteilte. Beiträge würden maximal für die Monate November 2020 bis August 2021 ausbezahlt, wenn Geschäfte wegen den Covid-19-Massnahmen ganz oder teilweise schliessen mussten.

Die Basler Regierung will Restaurants und Geschäfte, die wegen den Covid-19-Massnahmen schliessen müssen, bei der Bezahlung des Mietzinses unterstützen.
Die Basler Regierung will Restaurants und Geschäfte, die wegen den Covid-19-Massnahmen schliessen müssen, bei der Bezahlung des Mietzinses unterstützen.
Foto: Keystone

Der kantonale Beitrag beträgt wie in der ersten Auflage der Corona-Mietzinshilfen maximal 6700 Franken pro Monat.

Die Basler Regierung beantragt dem Grossen Rat, der Dringlichkeit zuzustimmen und damit das sofortige Inkrafttreten zu ermöglichen. In der aktuellen Situation seien viele Geschäfte auf Unterstützungen und Entlastungen angewiesen, heisst es weiter in der Mitteilung.

Neuauflage vom Grossen Rat gefordert

Bei der ersten Auflage der kantonalen Corona-Mietzinshilfen nach dem sogenannten «Dreidrittel-Modell» waren in Basel-Stadt rund 5,4 Millionen Franken ausbezahlt worden – insgesamt waren 1575 Gesuche eingegangen.

Mit der Neuauflage der Corona-Mietzinshilfe erfüllt die Regierung eine Forderung aus dem Grossen Rat. Vergangenen Dezember hatten Basler Grossrätinnen und Grossräte aus allen Parteien eine entsprechende Motion eingereicht.

Das «Dreidrittel-Modell» sieht vor, dass Mieterinnen und Mieter von Geschäftsräumen bei einer entsprechenden Einigung mit dem Vermieter nur ein Drittel ihres Mietzinses zahlen müssen. Ein weiteres Drittel übernimmt der Kanton, während die Vermieter auf ein Drittel der Mieteinnahmen verzichtet.

Für Geschäfte, die sich mit ihren Vermietern nicht auf die Anwendung des «Dreidrittel-Modells» einigen konnten, hatte der Grosse Rat letzten Juni ein Härtefall-Paket mit Pauschalbeiträgen in der Höhe von 10 Millionen Franken verabschiedet. Allerdings lagen die Gesuche weit unter den Erwartungen. Lediglich 52 Gesuche gingen ein, wovon 42 bewilligt wurden. Erwartet hatte die Regierung in ihrem Ratschlag 1000 Härtefall-Gesuche. (SDA)

Drei Todesfälle in Baselland

Der Kanton Baselland vermeldete am Dienstag gar drei weitere Covid-19-Todesfälle. Damit sind im Landkanton bisher 196 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Neuansteckungen vermeldete der Kanton Baselland 63 gegenüber 29 am Vortag. Damit haben sich bisher insgesamt 12'138 Menschen im Baselbiet mit dem Coronavirus infiziert. 709 (-1) gelten als aktive Fälle.

Am Dienstag befanden sich in Baselland 31 (+2) an Covid-19 Erkrankte im Spital. 6 (+1) Patientinnen und Patienten waren auf der Intensivstation untergebracht. 5 mussten beatmet werden. (sda)

Impfberechtigte erhalten in Basel Informations-Brief

Personen ab 75 Jahren mit Wohnsitz im Stadtkanton erhalten in den nächsten zwei Wochen vom Gesundheitsdepartement Basel-Stadt einen persönlichen Brief mit Informationen zur Covid-19-Impfung. Verschickt werden rund 22'000 Briefe.

Mit dieser Massnahme soll sichergestellt werden, dass die älteste Bevölkerungsgruppe wirklich erreicht werde und insbesondere Personen ohne Internetzugang einen Impftermin buchen könnten, teilte das Basler Gesundheitsdepartement am Dienstag mit.

Bis Montag sind im Stadtkanton insgesamt 7850 Impfungen verabreicht worden, davon 7192 Impfungen im Impfzentrum in der Messe Basel.
Bis Montag sind im Stadtkanton insgesamt 7850 Impfungen verabreicht worden, davon 7192 Impfungen im Impfzentrum in der Messe Basel.
Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Die ersten Briefe wurden am Dienstag verschickt, die letzten will das Gesundheitsdepartement am 29. Januar der Post übergeben.

Im Kanton Baselland setzt man derweil auf andere Kanäle: Wir haben sehr breit kommuniziert, auch über sämtliche 86 Gemeindeverwaltungen, mit der Bitte an die über 75-Jährigen zu gelangen, sagt Roman Häring, Leiter Informationsdienst Kantonaler Krisenstab, auf Anfrage der BaZ. Auch die Arztpraxen seien als Multiplikatoren eingesetzt worden. Aktuell übersteige die Nachfrage nach Impfungen das Angebot um ein Vielfaches. «Das zeigt uns, dass unsere Botschaften angekommen sind.»

Fast 8000 Personen in Basel geimpft

Im Kanton Basel-Stadt haben diese Woche die Zweitimpfungen begonnen. So erhielten am Montag 623 Personen eine zweite Spritze gegen das Coronavirus. Bis Montag sind im Stadtkanton insgesamt 7850 Impfungen verabreicht worden. 7192 Impfungen wurden im Impfzentrum in der Messe Basel vorgenommen und 658 in Alters- und Pflegeheimen. Das Gesundheitsdepartement rechnet damit, dass in den nächsten Tagen und Wochen weniger Impfstoff zur Verfügung stehen wird und somit weniger neue Impftermine angeboten werden können.

Mann ohne Maske im Tram unterwegs

Am Montagabend erhielt die Polizei eine Meldung, dass sich im Tram in Friedlingen in Weil am Rhein ein Mann ohne Maske befinde. Die Person wollte das Tram trotz Aufforderung nicht verlassen. Die Polizei fand den Mann schlafend vor. Er konnte zwar geweckt werden, war aber so alkoholisiert, dass er die Nacht in polizeilicher Obhut verbringen musste.

red

903 Kommentare
    Daniel Weissenberger

    Halt schon etwas komisch, wenn man sieht wie strikt andere Nationen die Einreise regeln. Am Flughafen Kloten kommt man bei der Ankunft durch keinerlei Kontrolle.

    Es geht nur vordergründig um den Grenzverkehr mit unseren Nachbarn, es gäbe längst digitale Lösungen um Grenzgänger einfach und schnell beim Grenzübertritt zu identifizieren. Die Wirtschaft siegt halt doch über die Gesundheit. Alles andere ist unbezahlbar. Leider traut sich niemand dies einzugestehen. Sei‘s drum. Wir stehen auch das durch.