Zum Hauptinhalt springen

Corona-Impfung in der RegionSo können Sie sich für einen Termin anmelden

Wir haben eine Übersicht erstellt, wie Sie in den beiden Basel, dem Fricktal oder dem Bezirk Dorneck-Thierstein einen Impftermin für Sich oder eine andere, besonders vulnerable Person sichern können.

Seitdem man sich gegen das Coronavirus impfen lassen kann, kommt es in der Region Basel immer wieder zu Unklarheiten. Das liegt zum einen daran, dass die Kantone den Anmeldevorgang verschieden handhaben, zum anderen, dass sie das Vorgehen immer wieder anpassen. Mit der Hoffnung, etwas Klarheit darüber zu schaffen, wie Sie sich in den beiden Basel, dem Fricktal oder dem Bezirk Dorneck-Thierstein einen Impftermin sichern können, haben wir eine Übersicht erstellt, die wir laufend aktualisieren.

So ist das Vorgehen in Basel-Stadt

Im Kanton Basel-Stadt gibt es zwei Möglichkeiten, sich für einen Impftermin anzumelden:

Nach wie vor ist es für Risikopatienten in Basel-Stadt schwierig, sich zeitnah impfen zulassen. Der Kanton hat daher eine Warteliste eingeführt. Im Gegensatz zu den anderen Kantonen der Nordwestschweiz, können sich dort auch Personen, die unter 75 Jahre alt sind und an keiner bestimmten Vorerkrankungen leiden, für einen Impftermin vorregistrieren lassen. Sobald dieser verfügbar ist, erhält man ein SMS mit dem Termin. Dazu ist es nötig, dass die Person, die die Anmeldung vornimmt, in Besitz eines Mobiltelefons ist. Wer selbst kein Mobiltelefon besitzt, soll seine Angehörigen bitten, die Anmeldung für ihn zu übernehmen. Eine genaue Anleitung finden Sie hier.

Aufgrund der Lieferschwierigkeiten wird es laut Kanton «noch einige Zeit dauern, bis die Personen auf der Warteliste einen Impftermin erhalten». Man rechnet damit, dass sie nicht vor April geimpft werden.

So ist das Vorgehen in Baselland

Im Kanton Baselland gibt es dieselben beiden Möglichkeiten, sich für einen Termin registrieren zu lassen:

In Baselland gibt es schon seit längerem eine Warteliste. Das heisst: Jede Person, die über 75 Jahre alt ist oder an bestimmten Vorerkrankungen leidet, kann sich für einen Impftermin vorregistrieren lassen. Sie erhält dann ein SMS mit dem Termin, sobald dieser verfügbar ist.

Es ist bei der Registrierung möglich, zwischen dem Impfzentrum in Lausen und jenem in Muttenz zu wählen. Nicht möglich ist es, Datum und Uhrzeit des Termins selbst auszusuchen. Auch der Kanton Baselland weist darauf hin, dass es aufgrund der Lieferschwierigkeiten sein kann, dass manche ihren Termin erst im Frühling erhalten.

Künftig sollen ausserdem bestimmte Hausärzte die Impfung verabreichen können. Um welche Praxen es sich handelt und ab wann das Angebot bereitsteht, ist noch nicht bekannt.

So ist das Vorgehen im Kanton Aargau

Im Fricktal im Kanton Aargau ist das Vorgehen zur Anmeldung wiederum anders:

  • Wer kann, meldet sich via Website (https://ag.impfung-covid.ch/) an. Zur Onlineanmeldung ist es nötig, ein Mobiltelefon zu besitzen.

  • Personen ohne Mobiltelefon und ohne Zugang zum Internet erhalten in Aargauer Apotheken Unterstützung bei der Anmeldung zur Covid-19-Impfung.

Der Kanton Aargau führt gleich wie der Kanton Baselland eine Warteliste. Das heisst, für die Einwohner des Fricktals gilt: Wer sich selbst oder eine andere Person für einen Impftermin registriert, erhält ein SMS mit einem Termin, sobald dieser verfügbar ist. Bei der Anmeldung kann man wählen, in welchem Impfzentrum man sich impfen lassen will. Fricktalerinnen und Fricktaler konnten sich in einer ersten Phase unter anderem in Windisch und Aarau impfen lassen. Inzwischen hat die Region ein eigenes Impfzentrum im Gesundheitszentrum Fricktal GZF in Rheinfelden. Dieses wurde am 8. Februar in Betrieb genommen. Ab dem 22. Februar betreibt das GZF voraussichtlich in Laufenburg einen zweiten Impfstandort im Fricktal.

Das Datum des Termins lässt sich nicht wählen. Auch die Gesundheitsbehörden im Aargau weisen darauf hin, dass es aufgrund der Lieferschwierigkeiten sein kann, dass man seinen Termin erst im Frühling 2021 erhält.

So ist das Vorgehen im Kanton Solothurn

Solothurn regelt die Anmeldung nahezu identisch wie Baselland:

Derzeit sind im Kanton Solothurn wegen Lieferschwierigkeiten keine zeitnahen Termine für Erstimpfungen erhältlich. Allerdings führt Solothurn wie Baselland und Aargau eine Warteliste. Das heisst, auch für die Bewohner des Bezirks Dorneck-Thierstein gilt: Wer sich selbst oder eine andere Person für einen Impftermin registriert, erhält ein SMS mit einem Termin, sobald dieser verfügbar ist. Die Einwohner des Kantons dürfen das Impfzentrum wählen. Die Zentren in Olten und Breitenbach sind am 8. Februar eröffnet worden. Das Datum des Termins lässt sich nicht aussuchen.

Speziell im Kanton Solothurn ist, dass neben der Impfzentren auch Hausärzte Impfungen vornehmen können. Um diese vor zu vielen Anfragen zu schützen, publiziert der Kanton allerdings kein Verzeichnis, welche Hausarztpraxen in dieses Pilotprojekt eingebunden sind.

Wer kann sich impfen lassen?

Nach wie vor können sich in allen vier Nordwestschweizer Kantonen nur Personen impfen lassen, die 75-jährig oder älter sind oder eine Vorerkrankung haben, die ein erhöhtes Risiko für eine Covid-19-Erkrankung birgt.

12 Kommentare
    Hans-Heiri

    So ein Quatsch! Die Anmeldung ist nach wie vor nur für Interessenten mit Vorerkrankungen möglich. Für gesunde „Normal“- Sterbliche funktioniert die Web-Seite des Basler Impfzentrums nicht…