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Zum Start der Champions LeagueSo eroberten die deutschen Trainer Europa

Noch nie glänzten Fussballlehrer aus Deutschland so sehr. Gerade weil sich Hansi Flick, Jürgen Klopp, Thomas Tuchel und Julian Nagelsmann von deutschen Stereotypen entfernt haben. Ein Essay.

Sein Enthusiasmus ist ansteckend: Jürgen Klopp treibt seit 2015 Liverpool an und führte den Club in diesem Jahr zum ersten Meistertitel seit 1990.
Sein Enthusiasmus ist ansteckend: Jürgen Klopp treibt seit 2015 Liverpool an und führte den Club in diesem Jahr zum ersten Meistertitel seit 1990.
Foto: Lee Smith (Reuters)

Zu hell strahlen die Erinnerungen aus dem aus Covid-Gründen kompakt gespielten Finalturnier in Lissabon noch, um sich auf den Beginn der neuen Champions-League-Saison einzustellen. Und dass man aus finanziellen Gründen zum spannungsarmen Modus der Hin- und Rückspiele zurückkehrt, steigert die Vorfreude nicht gerade. Aber hatte es denn eigentlich sportliche Überraschungen in den portugiesischen Wochen gegeben?

Obwohl die Qualität des jährlichen Clubwettbewerbs mittlerweile die Weltmeisterschaft der Nationalteams klar in den Schatten stellt, waren die sieben Spiele Mitte August ausgerechnet zum Triumph der beiden letzten Weltmeisterländer geworden. Je zwei Mannschaften aus der deutschen wie der französischen Liga erreichten die Halbfinals und distanzierten die sonst als stärker eingeschätzten Ligen von England und Spanien. Im Endspiel siegte eher erwartungsgemäss Bayern München über Paris Saint Germain mit dem Tor eines französischen Stürmers.

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