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Faktencheck zur SRF-«Arena»Sind wirklich nur Konzerne von der Initiative betroffen?

Die KVI-Befürworter wollen Umweltstandards und Menschenrechte strenger kontrollieren. Die Gegner warnen vor Nachteilen für den Wirtschaftsstandort Schweiz. Wir haben 6 Aussagen überprüft.

War Teil einer hochemotionalen «Arena»: Bundesrätin Karin Keller-Sutter.
War Teil einer hochemotionalen «Arena»: Bundesrätin Karin Keller-Sutter.
Screenshot SRF

Die Konzernverantwortungsinitiative (KVI) will sicherstellen, dass sich Schweizer Unternehmen auch im Ausland an Menschenrechte und Umweltstandards halten. Deshalb sollen sie sogenannte Sorgfaltsprüfungen durchführen, also ihre Lieferketten durchleuchten und Massnahmen ergreifen, um Regelverstösse zu verhindern. Hält sich ein ausländisches Tochterunternehmen oder ein Lieferant, den eine Schweizer Firma wirtschaftlich kontrolliert, nicht daran, soll das Mutterhaus in der Schweiz dafür verklagt werden können.

Die Gegner, darunter der Bundesrat und eine Mehrheit des Parlaments, warnen vor Nachteilen für den Wirtschaftsstandort Schweiz. Das Parlament hat deshalb einen Gegenvorschlag zur Initiative verabschiedet. Er setzt nicht auf das Haftungsrecht, sondern auf mehr Transparenz bei Grossunternehmen.

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