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Treffen zum FlughafenSimonetta Sommaruga hat Gehör für Baselbieter Fluglärm-Sorgen

Weil der Allschwiler Gemeinderat Druck gemacht hat, kann eine Delegation mit Vertretern beider Basel bald im Bundeshaus bei der Verkehrsministerin vorstellig werden.

Wenn sie abheben, werden sie für manche zum Lärmproblem: Flugzeuge am Euro-Airport Basel-Mülhausen-Freiburg.
Wenn sie abheben, werden sie für manche zum Lärmproblem: Flugzeuge am Euro-Airport Basel-Mülhausen-Freiburg.
Foto: Georgios Kefalas (Keystone)

Nachdem der Allschwiler Gemeinderat drei erfolglose Anläufe genommen hat, kommt es jetzt zu einem Treffen in Sachen Flugverkehr mit Bundesrätin Simonetta Sommaruga, Vorsteherin des eidgenössischen Umwelt- und Verkehrsdepartements. Dies hat Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli an der Einwohnerratssitzung am Mittwochabend verkündet.

Die Ausbaupläne des Euro-Airports (EAP) hatten Einwohnerrat Ueli Keller (Grüne) im Frühling 2019 bewogen, den Gemeinderat mit drei Postulaten dazu zu verpflichten, bei den Kantonsregierungen und beim Bundesrat Druck zu machen. Im Zentrum steht dabei die Forderung nach einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Die Überweisung der drei Vorstösse war im Gemeindeparlament unbestritten. Mit der Umsetzung harzte es allerdings. Immerhin kam im November 2019 das Gespräch mit der für Fluglärm zuständigen Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft zustande. Neben dem Baselbieter Volkswirtschaftsdirektor Thomas Weber nahm auch sein basel-städtisches Pendant Christoph Brutschin am Treffen teil.

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