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Silberschmidt-Interview: «Diskussion um Finanzierung hat uns geschadet»

Andri Silberschmidt will nicht über etwaige taktische Fehler diskutieren.

Die Stimmbürger befürworten das neue Geldspielgesetz überaus klar. Sind Sie überrascht?

Im Internet hat Ihre Seite die Debatte dominiert. Doch das reicht offenbar nicht.

Warum?

Ihre Seite war um Übertreibungen auch nicht verlegen. Die Schweiz, so warnten die Gegner, drohe zu einem Zensurstaat zu werden.

Sie haben zuerst eindringlich vor Netzsperren gewarnt, dann aber Kompromissbereitschaft angekündigt. Sie sagten, falls es ein Nein gebe und das Parlament danach ein Lizenzsystem mit wenigen gezielten Netzsperren beschliesse, sehe man keinen Grund mehr für ein Referendum. Ein taktischer Fehler?

Verzockt hat sich Ihre Seite bei der Finanzierung des Referendums. 500'000 Franken von ausländischen Geldspielbetreibern anzunehmen, kommt in der Schweiz offenbar nicht gut an.

Eine Kritik an die Adresse der Medien?

Ihrer Seite wurde vorgeworfen, Falschinformationen zu verbreiten. Im Abstimmungskampf hätten Sie und Ihre Mitstreiter Geld vom Europäischen Verband der Geldspielanbieter (EGBA) angenommen.

«Alle Anbieter sollen zugelassen sein, sofern sie die Schweizer Spielregeln akzeptieren.»

Sie haben die Gegnerschaft angeführt. Wie gross ist Ihr Anteil an der Niederlage?

Würden Sie alles nochmals gleich machen?

Wie, denken Sie, geht es nun weiter?