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Hoffnung für BlindeSie spritzen manipulierte Viren direkt ins Auge

Die Basler Professoren Botond Roska und Hendrik Scholl arbeiten erfolgreich daran, Blinde wieder sehend zu machen – und sie wollen eine sich ankündigende Augenerkrankungspandemie verhindern.

Injektionen ins Auge gehören bereits heute zu den gängigen Behandlungsmethoden.
Injektionen ins Auge gehören bereits heute zu den gängigen Behandlungsmethoden.
Foto: IOB.ch

Eine Spritze nähert sich dem aufgerissenen Auge. Die Nadel durchsticht die Lederhaut. Manipulierte Viren dringen in ein nach aussen verlagertes Stück Hirn, die Netzhaut, auch Retina genannt. Die Viren wissen genau, welche Zelltypen der Netzhaut sie ansteuern sollen. Sie docken an und schleusen genetisch verändertes Material in die Zellen.

Was wie der Anfang eines billigen Horrorfilms klingt, ist Realität. Die Hoffnungen von Millionen von Menschen ruhen darauf, dass diese Technik weiter ausgereift wird. Durch eine solche einfache Spritze sollen in Zukunft Blinde wieder sehen können.

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