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Interview zu Tamy Glauser und Dominique Rinderknecht«Sie sind nun Vorbilder für uns»

Tamynique haben sich getrennt. Soll uns das kümmern? Auf jeden Fall, meint Beziehungs-Expertin und «Break-up-Guru» Katherine Woodward Thomas. Sie sagt, was wir aus dieser Trennung lernen können.

Bekannt als Glamour-Paar, aber auch als Kämpferinnen für die Rechte von Homosexuellen: Tamy Glauser (links) und Dominique Rinderknecht.
Bekannt als Glamour-Paar, aber auch als Kämpferinnen für die Rechte von Homosexuellen: Tamy Glauser (links) und Dominique Rinderknecht.
Foto: Sabine Bobst

In ihrem Trennungsvideo prosten Glauser und Rinderknecht einander zu – «auf die Freundschaft», sagen sie. Ein guter Weg, eine Beziehung zu beenden?

Seit Beginn ihrer Liebe haben Tamy und Dominique gezeigt, dass wir intime Beziehungen auch anders sehen können, und sie haben diese Rolle ernst genommen. Sie wissen, dass ihre Beziehung ein aktiver Faktor des kulturellen Wandels war. Wie wunderbar, dass sie dieser Mission treu bleiben – auch wenn sie sich nun für eine Trennung entschieden haben.

Sie klingen beeindruckt.

Sie haben uns nicht nur eine neue Möglichkeit gezeigt, wen wir lieben können. Sondern nun auch, wie wir lieben können. Und vor allem, wie wir lieben können, wenn sich die Form der Beziehung verändert. Anstatt der typischen feindseligen Trennung demonstrieren Tamy und Dominique, wie man es auch machen kann: eine Beziehung selbst dann zu ehren, wenn man loslässt. Zulassen, dass sie zu etwas anderem wird, in ihrem Fall zu einer Freundschaft. Gibt es eine bessere Entscheidung, als eine Trennung gemeinsam zu verkünden, indem man aufeinander und auf eine sich weiterentwickelnde Beziehung anstösst? Die beiden zeigen uns, dass eine Trennung in Liebe möglich ist.

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