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Sturm aufs CapitolNancy Pelosi scheut keine Konfrontation

2006 wurde Nancy Pelosi als erste Frau Sprecherin. Vier Jahre später musste sie den Posten räumen, bevor sie ihn 2018 zurückeroberte.
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Ein Novum in der Geschichte

Die drittmächtigste Person der USA

Einmal klatschte sie Trump Beifall, ein anderes Mal zerriss sie eine Abschrift von dessen Redemanuskript.

47 Kommentare
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    Heinrich Frei

    Nancy Pelosi will einen Ausschuss zur Aufklärung des Sturms auf das Capitol einberufen. Diese politische Aufarbeitung wird die Gräben, zwischen den Fraktionen vertiefen. Als Vorbild der Aufklärung des Sturms auf das Kapitol soll die Kommission dienen, die seinerzeit den Terroranschlag vom 11. September 2001 unter die Lupe nahm.

    Zu erinnern ist: Der Report der US-Administration über die Terroranschläge vom 11. September 2001 beruht zu einem grossen Teil auf Aussagen von Gefolterten. Piloten, Architekten und Ingenieure, Feuerwehrleute und Angehörige der Opfer von 9/11 fordern seit langem eine neue Untersuchung der Terroranschläge vom 11. September 2001.

    Auch der frühere CIA-Folterreport, zum Internierungs- und Verhörprogramm der CIA passte vielen Politikern in den USA nicht. Senatorin Dianne Feinstein die Vorsitzende des damaligen Geheimdienstausschusses sagte zu den Folterungen der CIA, mit Blick auf Guantánamo, Bagram, Abu Ghraib und osteuropäischen CIA-Gefängnissen: Foltertechniken wie Waterboarding oder Schlafentzug haben zu keiner Zeit nützliche Erkenntnisse über eine konkrete Bedrohung erbracht. Brutal und weitgehend nutzlos. –

    Die Politiker, die Folterungen damals angeordnet hatten, wurden nie zur Rechenschaft gezogen, wie etwa in Argentinien oder in Chile – Die „Behandlungen“ zur "Wahrheitsfindung" endeten für viele der Klienten in Obhut der CIA manchmal mit dem Tod oder sie wurden wahnsinnig. (Der CIA-Folterreport, Wolfgang Nešković, Westend Verlag)