Zum Hauptinhalt springen

Wegen Drohungen gegen RegierungsratSicherheitskräfte beschützen Engelberger vor Corona-Kritikern

Weil der Basler Gesundheitsdirektor mit seiner Corona-Politik polarisiert, sind seit November Security-Mitarbeiter bei seinem Departement positioniert, um die Angestellten zu schützen. Diese Massnahme ist ein Novum.

Das Gesundheitsdepartement beschäftigt seit einigen Wochen Sicherheitspersonal.
Das Gesundheitsdepartement beschäftigt seit einigen Wochen Sicherheitspersonal.
Symbolbild: Dominik Plüss (Tamedia AG)

Regierungsrat Lukas Engelberger hat in den vergangenen Monaten unpopuläre Entscheide fällen müssen. Mit seiner Corona-Politik, die in mancherlei Hinsicht strikter ist als in anderen Schweizer Kantonen, sind viele Menschen nicht einverstanden. Besonders aus der stark eingeschränkten Gastrobranche wurde jüngst wieder grosse Kritik laut. Viele Betroffene fordern Lockerungen der Massnahmen, und zwar lieber früher als später.

Die Kritik hat dabei ein Ausmass erreicht, das Engelberger und seinen Angestellten nicht mehr geheuer ist. Und den Regierungsrat zum Handeln zwang. Seit Anfang November sind im Eingangsbereich des Gesundheitsdepartements Sicherheitskräfte stationiert. Während der Öffnungszeiten ist jeweils ein Security-Mitarbeiter anwesend, um ein Auge darauf zu werfen, wer das Gebäude betritt. «Uns schien es richtig und wichtig, dass Sicherheitspersonal Präsenz markiert», sagt die Medienverantwortliche Anne Tschudin auf Anfrage. Es sei eine Vorsichtsmassnahme, zu der sich das Gesundheitsdepartement entschlossen habe, weil besonders Engelberger in der aktuellen Lage sehr exponiert sei.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.