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FC Basel mit besonderer PremiereSforzas vergeblicher Versuch mit der Basler Dreierkette

In Lugano startet der FCB erstmals seit zwei Jahren mit einer Dreier-Innenverteidigung. Und zum ersten Mal überhaupt stammt die Besetzung dabei komplett aus der Region Basel. Nur: Funktionieren tut es nicht nach Wunsch.

Hat als halblinker Innenverteidiger gegen Christopher Lungoyi einen schweren Stand und verliert später als linker Aussenverteidiger vor dem 0:1 das entscheidende Kopfball-Duell: Albian Hajdari.
Hat als halblinker Innenverteidiger gegen Christopher Lungoyi einen schweren Stand und verliert später als linker Aussenverteidiger vor dem 0:1 das entscheidende Kopfball-Duell: Albian Hajdari.
Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)

Wenn man einen Fussballtrainer fragt, ob er sich dem Gegner anpasse, ist die Antwort in 99 Prozent der Fälle immer die gleiche: «Nein, wir schauen nur auf uns und wollen unser Spiel durchziehen.» Bei Ciriaco Sforza klingt es am Sonntagabend im Tessin irgendwie gleich und doch ein bisschen anders: «Ich habe mich aufgrund meines Personals für dieses System entschieden. Mit dem Gegner hat das nichts zu tun.»

Was das heisst? Nachdem Raoul Petretta kurzfristig krank geworden ist, Silvan Widmer nach seiner Corona-Pause noch nicht die Matchfitness hat und Jorge verletzt fehlt, steht dem FCB im Sottoceneri mit Andrea Padula ein einziger gelernter Aussenverteidiger zur Verfügung. Und dieser Aussenverteidiger beackert fortan die linke Aussenbahn, während auf der rechten Seite Angreifer Julian Von Moos die weiten Wege macht.

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