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Tschans PanoptikumSforza, der Massenplauderi

Das Dauergebrüll am Spielfeldrand offenbart die eklatanten fachlichen Mängel Ciriaco Sforzas. Sein Vertrauensvorschuss ist aufgebraucht.

Offensiv am Spielfeldrand: FCB-Trainer Ciriaco Sforza Ende Januar beim Super-League-Match gegen Lugano.
Offensiv am Spielfeldrand: FCB-Trainer Ciriaco Sforza Ende Januar beim Super-League-Match gegen Lugano.
Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)

Ein Fussballspiel dauert bekanntlich 93 Minuten. Während dieser 93 Minuten schreit Ciriaco Sforza ungefähr alle 15 Sekunden irgendwelche Anweisungen an die Spieler auf den Platz. Das sind über das ganze Spiel gesehen 372 Befehle. Den Torhüter ausgeklammert, macht dies 37,2 Unterweisungen pro Spieler pro Match. Hochgerechnet auf eine Meisterschaft sind dies 1'339,2 Belehrungen unter Wettkampfbedingungen pro Spieler. Die Dauerbeschallung von der Seitenlinie wirft ein schlechtes Licht auf den Fussballlehrer Sforza.

Sie weckt den Eindruck, da sei ein Schüler am Werk, der seit zwei Wochen weiss, dass ein wichtiger Mathetest ansteht. Anstatt zu lernen, vertrödelt er die Zeit, versucht auf dem Schulweg, die Formeln und Ableitungen noch einzupauken, und wundert sich dann, wenn er eine 1 zurückbekommt.

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