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Die wilden 68erSex, Drugs und Rock ’n’ Roll – auch in Basel

Ein neuer Stadtrundgang streift die Zeit, als die Jugend in Aufruhr war, das Establishment kippen wollte, mit langen Haaren provozierte und Drogen konsumierte.

Zahlreiche Jugendliche blockieren im Juli 1969 in der Innenstadt den Tramverkehr, um gegen Trampreiserhöhungen und für Gratis-Trams 
zu demonstrieren.
Zahlreiche Jugendliche blockieren im Juli 1969 in der Innenstadt den Tramverkehr, um gegen Trampreiserhöhungen und für Gratis-Trams
zu demonstrieren.
Foto: Keystone

Von Amerika schwappte die Revolte der 68er in die Schweiz, und die Basler Jugend griff sie begierig auf: Keinen Bock mehr auf das Establishment, Provokation war alles, Angepasstheit nichts. Lange Haare, Kriegsdienstverweigerung, freie Liebe, Widerstand gegen autoritäre Erziehung hielten Einzug. Drogen überschwemmten die Stadt: Haschisch, LSD, Opium, Amphetamine. Später stiegen einige aus, hüteten auf der Alp Rinder und Schafe, andere stürzten sich von Dächern, weil sie die Folgen des Acid-Konsums nicht mehr aushielten, wieder andere blieben auf dem ewigen LSD-Trip, und die Letzten wurden erfolgreiche Politikerinnen oder Wirtschaftsleute.

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