Zum Hauptinhalt springen

Rücktritt von US-BildungsministerinSelbst der treusten Ministerin reicht es

Die amerikanische Bildungsministerin Betsy DeVos hat alles getan, um öffentliche Schulen zu schwächen. Nichts konnte ihren Glauben an Trump erschüttern – doch dann kam der Sturm auf das Capitol.

Nibelungentreu: Betsy DeVos, Bildungsministerin der Trump-Administration, Februar 2017 bis 7. Januar 2021.
Nibelungentreu: Betsy DeVos, Bildungsministerin der Trump-Administration, Februar 2017 bis 7. Januar 2021.
Foto: AP

«Good riddance!», kommentierte der Präsident des amerikanischen Lehrerverbands die Nachricht, dass Donald Trumps Bildungsministerin Betsy DeVos am 7. Januar ihren Rücktritt bekanntgegeben hatte. Frei übersetzt: «Auf Nimmerwiedersehen!»

Denn für die öffentlichen Schulen war diese Bildungsministerin ein Schrecken. 1958 in Michigan in eine Milliardärsfamilie hineingeboren, haben Betsy DeVos selbst und auch ihre eigenen vier Kinder nie eine öffentliche Schule besucht. Und seit ihrem Amtsantritt im Februar 2017 tat sie alles, um staatliche Gelder aus dem öffentlichen Bildungssystem hinaus- und in religiöse wie private Schulen hineinzukanalisieren. Auch die Ressourcen, die als Unterstützung während der Pandemie für die öffentlichen Bildungsinstitutionen gesprochen worden waren, die sie unbedingt offen halten wollte, flossen zu einem Teil privaten und religiösen Schulen zu.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.