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Bettler in der Stadt«Seit betteln erlaubt ist, kommen sie mit stolzer Brust»

In der Innenstadt sind zur Zeit viele Bettler unterwegs. Das stört Geschäftsinhaber und Mitarbeiter. Grund für die Zunahme könnte die Aufhebung des Bettelverbots sein.

Ein Bettler fragt Gäste des Unternehmens Mitte um ein Almosen.
Ein Bettler fragt Gäste des Unternehmens Mitte um ein Almosen.
Foto: Martin Regenass

«Hallo, Tschuldigung, Tschuldigung, Essen, eine Franken bitte, eine Franken.» Mit diesen oder ähnlichen Worten bettelt ein Mann vor dem Unternehmen Mitte in der Gerbergasse. Doch die wenigsten Gäste geben dem Mann mit dem etwas dunkleren Teint Geld. Ein paar Meter weiter in der Gerbergasse steht schon der nächste und bettelt die Passanten an. «Bitte für ein Franken Essen.» Die Szene wiederholt sich während eines Spaziergangs in der Innenstadt im Perimeter Banken-, Markt- und Barfüsserplatz im Zeitraum zwischen 15 und 16 Uhr knapp ein Dutzend Mal. Vor dem Coop Pfauen in der Freien Strasse liegt ein Bettler im Schatten auf dem Trottoir, etwas weiter oben tut es ihm eine Bettlerin gleich. Die meisten haben einen Pappbecher in der Hand und bitten um Geld.

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