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Venezuelas OppositionSeine Feinde sind mächtiger als seine Freunde

Im Ausland mehr geliebt als in der Heimat Venezuela: Der ehemalige Oppositionsführer Leopoldo López nach seiner Flucht nach Spanien.
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Nachfahre eines Unabhängigkeitshelden

Zerstrittene Opposition

11 Kommentare
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    Sacha Meier

    Venezuela ist nun einmal eine ertragsoptimierte Kleptokratie mit hauchdünnem sozialistischem Farbanstrich, Korruption als volkswirtschaftlicher Haupttätigkeit und einem absolut systemirrelevantem Volk. Egal wer da regiert, oder kurz als Oppositioneller ein Gastspiel gibt. Darum spielt es keine Rolex wie viele López, oder Guaidós sich an den Türklinken zur Macht die Zähne ausbeissen. Im Prinzip ist es das bewährte afrikanische Regierungsprinzip. Die Mächtigen und Reichen leben in Saus und Braus, während das Volk darbt, durch ein stetig reduziertes Bildungssystem dumm gehalten wird und mit wenigen Talern im Tag durchkommen muss. Eine bis zum Mark korrupte Beamtenschaft sichert die Interessen der Kleptokraten und kassiert auch noch etwas ab. Und es ist genau das Setup, dem die Super- und Hyperreichen liebend gerne auch im Westen entgegenblicken, weil ja dann ihr Steueraufkommen sogar negativ wird. So denke ich, dass es zuerst einmal der Reihe nach die südamerikanischen Staaten treffen wird - wenn man sich so Bolivien, Argentinien und auch Mexiko ansieht. Dann osteuropäische Staaten und am Schluss dann die Grossen, wie etwa die USA, Kanada, Deutschland, Frankreich, Italien, etc. Ob und wann unsere Zivilisation - minus die Asiaten - als riesige neue Drittweltregion enden werden, wissen nur die Götter. Eines ist jedoch sicher. SARS CoV-2 hat die DVD der Weltgeschichte gleich um ein paar Jahrzehnte vorwärtsgespult. Es ist Blut im Wasser. Und irgend ein Hai wird bald zubeissen.