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Regen, Böen und HagelSchwere Gewitter ziehen über die Schweiz

Am Freitag zogen teilweise schwere Unwetter über das Land. In den Alpen wurden Windböen mit über 100 Stundenkilometern gemessen.

Ein Blitz über der Altstadt von Bern
Ein Blitz über der Altstadt von Bern
Keystone/Peter Klaunzer/Symbolbild)

Die Musik spielte zunächst in den Alpen und im Süden, wie es Meteoschweiz, das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie am Freitag auf seiner Website formulierte. Die ersten Schauer entwickelten sich kurz nach dem Mittag im westlichen Berner Oberland, kurze Zeit später entluden sich vom östlichen Berner Oberland bis zum Gotthardgebiet Gewitter.

Daraufhin bildete sich eine kräftige Böen- und Gewitterlinie, die sich vom Monte-Rosa-Gebiet über den Nufenenpass bis ins Urner- und Glarnerland erstreckte. Damit verbunden waren kräftige Regengüsse, Hagel und Sturmböen. Der Kanton Neuenburg gab am Abend eine Sturmwarnung der Stufe Rot ab.

In den östlichen Alpen wurden auf den Gipfeln Böen von zum Teil um die 100 Kilometern pro Stunde gemessen, aber auch in den Alpentälern 40 bis 80 Kilometern pro Stunde mit Höchstwerten in Göschenen von 83 oder in Davos von 107 Kilometern pro Stunde. Die Gewitterlinie zog dann unter Abschwächung allmählich ostwärts ab.

Allerdings seien am Abend und in der Nacht weitere Schauer und Gewitter zu erwarten, schreibt Meteoschweiz.

Die Regenmenge in den vergangenen 15 Stunden waren beträchtlich, schreibt MeteoNews auf Twitter. In Oberiberg im Kanton Schwyz fielen beispielsweise 70 Liter Regen pro Quadratmeter. Ausserdem blitzte es schweizweit über 10’000 Mal.

Der Samstag startet nass und klar kühler, wie Meteocentrale.ch schreibt. Ab Sonntag soll es dann wieder sonnige rund wärmer werden. Nach einer wechselhaften Woche ist dann übers nächste Wochenende mit einer Hitzewelle zu rechnen.

SDA