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Wintertrend SkitourenSchweizer Technik für eine boomende Branche

In den 60er-Jahren begann Albert Fritschi an Tourenbindungen zu tüfteln. Längst haben die Modelle aus Reichenbach im Berner Oberland einen klingenden Namen in der wachsenden Szene.

Ein Tourenfahrer unterwegs bei St. Anton im Arlberg-Skigebiet.
Ein Tourenfahrer unterwegs bei St. Anton im Arlberg-Skigebiet.
Foto: Josef Mallaun

Auf dem Weg nach Kandersteg fällt die grosse Fabrikhalle bei Reichenbach ins Auge: der Hauptsitz der Firma Fritschi AG Swiss Bindings. Es gibt kaum einen Skitourengänger, dem der klingende Name nicht geläufig ist. Seit Jahrzehnten sieht man die Bindungen in allen Gebirgen der Welt. 2020 feiert der Betrieb das 60-Jahr- Jubiläum. Wie überall ist die Festlaune angesichts von Corona gedämpft.

Immerhin läuft die Produktion normal. «Wer weiss, was dieser Winter noch bringen wird?», sagt Geschäftsführer Stefan Ibach an einem sonnigen Novembermorgen. Wir setzen uns in ein Besprechungszimmer, draussen glänzt die Blüemlisalp vor blauem Himmel. Doch nicht Aussicht, sondern Rückblick bleibt angesagt: Die Firmengeschichte von Fritschi ist diejenige eines Einmannbetriebs, der schlagartig den Weltmarkt erschloss.

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