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EuroAirport in BaselWer in die Schweiz fliegt, darf nicht zum Corona-Schnelltest

Seit drei Wochen untersucht Frankreich am Flughafen Basel-Mulhouse Flugpassagiere. Die Bilanz ist positiv. Doch das Bundesamt für Gesundheit macht nicht mit. Warum nicht?

Ein Blick in das Schnelltest-Zentrum am Flughafen Basel-Mulhouse. Positiv getestet wird kaum jemand.
Ein Blick in das Schnelltest-Zentrum am Flughafen Basel-Mulhouse. Positiv getestet wird kaum jemand.
Foto: PD

Just zum schweizerischen Nationalfeiertag hatte die französische Gesundheitsbehörde ARS zusammen mit der Préfecture du Haut-Rhin eine erste Testanlage am EuroAirport installiert. Die Ergebnisse lagen damals nach spätestens 48 Stunden vor. Seit dem 19. November werden jetzt Schnelltests durchgeführt. Der Befund ist schon nach maximal 30 Minuten bekannt. Er wird den Passagieren direkt kommuniziert.

Allerdings nicht für jene Passagiere, die den Schweizer Sektor benutzen. «Wer in die Schweiz einreist, kann sich nicht testen lassen», bestätigt Flughafendirektor Matthias Suhr. Dies entschied das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Auf Nachfrage zeigt man sich in Bern wenig auskunftsfreudig. Konkrete Fragen zu den Schnelltests werden nicht beantwortet. «Das BAG evaluiert derzeit, ob in Zukunft breiter getestet werden soll, auch unter Einbezug asymptomatischer Personen», bestätigt BAG-Sprecher Jonas Montani lediglich.

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