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Unnötige PleiteDen Sieg einfach weggeworfen

Dem Nationalteam von Michael Suter ist der Start in die EM-Qualifikation gründlich misslungen. Nach der Niederlage gegen Dänemark (26:31) verlieren die Schweizer auch gegen Nordmazedonien (23:25).

Andy Schmid (l.) und Lenny Rubin konnten die Niederlage nicht verhindern.
Andy Schmid (l.) und Lenny Rubin konnten die Niederlage nicht verhindern.
Foto: Ennio Leanza (Keystone)

Dann gab es plötzlich doch noch Hoffnung: Mit starken 15 Minuten schossen sich die Schweizer im Heimspiel der EM-Qualifikation gegen Nordmazedonien 18:15 in Führung. Acht Tore aus zehn Angriffen war eine wunderbare Bilanz in der ersten Viertelstunde der zweiten Hälfte. Doch dann fiel die Quote auf das schlechte Niveau der ersten Halbzeit zurück.

Neun Minuten lang gelang kein Tor mehr, die Schweiz geriet in Rücklage. Und konnte sich nie mehr daraus befreien. Dieses 23:25 (10:10) in Schaffhausen wirft die Mannschaft weit zurück. Hinter Favorit Dänemark werden entweder Nordmazedonien oder die Schweiz den zweiten Platz holen, der für die direkte Qualifikation reicht. Doch nun heisst es Vorteil Nordmazedonien. «In den letzten paar Jahren im Nationalteam war dies der Match, der mich am meisten enttäuscht hat», sagte Rückraum-Regisseur Andy Schmid. «Treten wir gegen Nordmazedonien an einem Turnier oder in einem Freundschaftsspiel an, gewinnen wir mit zehn Toren Differenz.» Aber der Druck und das Wissen um die Bedeutung der Partie hätten ihnen «die Arme kurz gemacht».

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