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Zehn Fragen, zwanzig Antworten

Wer wird Präsidentin des VCS und damit Nachfolgerin von Franziska Teuscher – Aline Trede oder Evi Allemann?

Markus Wüest
Noch bis am 20. April 2013 im Amt: VCS-Präsidentin Franziska Teuscher.
Noch bis am 20. April 2013 im Amt: VCS-Präsidentin Franziska Teuscher.
Reuters

Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) sucht nach dem Abgang von Franziska Teuscher eine neue Zentralpräsidentin. Egal wie die Wahl am Samstag ausfallen wird, bereits jetzt lässt sich mit Bestimmtheit sagen: Die Führungsfigur wird weiblich sein, um die 30, Mutter eines kleinen Kindes, im VCS bereits bestens bekannt, Bernerin, Nationalrätin. Halt, halt, kommt nun bestimmt der Einwand, das ist ja gar keine echte Wahl. Warum tritt nicht, sagen wir mal, ein 55-jähriger Bündner gegen eine der beiden jungen Bernerinnen an, das wäre doch viel interessanter?Aline Trede (29), Umweltingenieurin ETH, und Evi Allemann (34), Juristin, sehen das natürlich anders. Sie betonen die Unterschiede, nicht die Gemeinsamkeiten. Und dabei geht es im Wesentlichen um den politischen Stil und die Erfahrung. Und letztlich um die Parteizugehörigkeit: Mit Franziska Teuscher stand in den letzten zehn Jahren eine Grüne an der Spitze des VCS. Nun ist die Frage: Soll es mit einer Grünen weitergehen oder ist nicht die Zeit gekommen, das VCS-Präsidium der SP zu übertragen? Würde Allemann von den Delegierten gewählt, die SP hätte ein wichtiges Scharnier zwischen Politik und dem grossen, öffentlichen Verband besetzt. Käme Trede zum Zug, könnten sich die Grünen diese Schnittstelle sichern.

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