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Wie Tschechien die Schweizer Ermittler bremste

Bei der Privatisierung einer nordböhmischen Kohlenmine dürfte der tschechische Staat mithilfe von Schweizer Konten um viel Geld betrogen worden sein. Heute beginnt in Bellinzona der Prozess.

Blick vom Schloss Jezeri auf die Kohlenmine bei Most, Nordböhmen.
Blick vom Schloss Jezeri auf die Kohlenmine bei Most, Nordböhmen.
Peter Joseksnr, Reuters

Bei der Privatisierung der Kohlengrube Mostecká Uhelná Spolecnost (MUS) im nordböhmischen Most dürfte der tschechische Staat in den 90er-Jahren um mehrere Hundert Millionen Franken betrogen worden sein. Nur schien das in Tschechien niemanden zu interessieren – jedenfalls nicht jene Kreise aus Politik und Justiz, die sich mit dem mutmasslichen Betrug hätten befassen sollen.

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