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Zwölf Schweizer Jihadisten sind tot

Von den Kämpfern, die aus der Schweiz in den Heiligen Krieg zogen, ist bisher ein Dutzend umgekommen. Mehrere von ihnen starben jüngst in Syrien und im Irak.

Sollen beide im Heiligen Krieg umgebracht worden sein: Bieler Gymnasiast Majd Najar und deutscher Thaiboxer Valdet Gashi. Bilder: PD
Sollen beide im Heiligen Krieg umgebracht worden sein: Bieler Gymnasiast Majd Najar und deutscher Thaiboxer Valdet Gashi. Bilder: PD

In der Propaganda von Terrorgruppen wie dem Islamischen Staat (IS) oder al-Qaida sind sie Märtyrer. Doch für ihre Familien und Freunde – zumindest für den Grossteil von ihnen – sind es geliebte Menschen, die viel zu jung in einem sinnlosen Kampf starben.

Ein Dutzend sogenannte Jihadreisende aus der Schweiz ist mittlerweile umgekommen. Dies geht aus den Zahlen hervor, die der Nachrichtendiensts des Bundes (NDB) kürzlich auf seiner Webseite aufgeschaltet hat und die bislang unbemerkt geblieben sind. Von den zwölf Fällen von toten islamistischen Kämpfern gelten nach Kriterien des NDB sieben als bestätigt. Fünf Todesmeldungen konnte der schweizerische Geheimdienst bislang nicht verifizieren. Noch im Juni hatte er zehn tote Jihadreisende aus der Schweiz gezählt.

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