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Zwölf Kantone werden noch stärker subventioniert als Bern

Bern wird seinen Ruf kaum mehr los: Der Kanton gilt notorisch als Patient der Schweiz, als armengenössiger Stand und als Finanzausgleich-Bezüger Nummer eins. Die Wahrheit sieht indes anders aus: Zwölf Kantone erhalten mehr Geld vom Bund und von den anderen Kantonen.

Hier fallen für Bern wichtige Entscheide: Der Nationalrat legt fest, wie viele Millionen in den nächsten vier Jahren über die diversen Kanäle des nationalen Finanzausgleichs an die Kantone verteilt werden.
Hier fallen für Bern wichtige Entscheide: Der Nationalrat legt fest, wie viele Millionen in den nächsten vier Jahren über die diversen Kanäle des nationalen Finanzausgleichs an die Kantone verteilt werden.
Keystone

Heute Mittwoch justiert der Nationalrat den Finanzausgleich, diese milliardenschwere Umverteilungsmaschinerie der Schweiz, für die nächsten vier Jahre neu. Dabei geht es immer auch um die Frage, wer zahlt und wer profitiert. Dabei ist die Antwort nicht immer so klar, wie es scheint. Auf den ersten Blick sieht die Sache einfach aus: Der Kanton Bern erhält heuer 946 Millionen Franken aus dem Finanz- und Lastenausgleich – sprich: vom Bund und den sieben reichen, ressourcenstarken Kantonen (ZH, SZ, ZG, NW, BS, VD und GE). Dahinter folgt abgeschlagen das Wallis mit einem Zustupf von «nur» 530 Millionen.

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