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Hinter der Hornkuh-Initiative stecken Verschwörungstheoretiker

Der Verein Alpenparlament hat massgeblich zum Zustandekommen der Initiative beigetragen. Er verbreitet krude Verschwörungstheorien – und war schon einmal erfolgreich.

Raphaela Birrer
Die Hornkuh-Initiative wird von Verschwörungstheoretikern unterstützt: Mitglieder der Interessengemeinschaft Hornkuh reichen in Bern eine Petition für Kühe mit Hörnern ein. (6. Dezember 2013)
Die Hornkuh-Initiative wird von Verschwörungstheoretikern unterstützt: Mitglieder der Interessengemeinschaft Hornkuh reichen in Bern eine Petition für Kühe mit Hörnern ein. (6. Dezember 2013)
Keystone

Da ist er wieder, der nostalgisch klingende Name: Alpenparlament. Bereits zum zweiten Mal taucht der Verein auf der nationalen Politbühne auf. Er hat für die Hornkuh-Initiative, die eine finanzielle Unterstützung für Halter von Kühen und Ziegen mit Hörnern verlangt, Unterschriften gesammelt. Diese wurden heute Nachmittag der Bundeskanzlei übergeben. Bereits vor drei Jahren konnte die Gruppierung einen Sammelerfolg verbuchen: Zusammen mit Exponenten der SVP weibelte sie gegen die Preiserhöhung der Autobahnvignette von 40 auf 100 Franken. In kürzester Zeit überzeugte dieses Referendumskomitee damals über 100'000 Stimmbürger von seinem Anliegen – und an der Urne schliesslich das Volk.

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