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Zwei Kammern, zwei Kulturen

Kurz vor Schluss der Legislatur geben die Ständeräte Gas, um grosse Geschäfte durchzubringen. Die Nationalräte betreiben lieber Wahlkampf – und debattieren stundenlang.

In den beiden Kammern des Schweizer Parlaments wird unterschiedlich gestritten: Blick in den Nationalrat.
In den beiden Kammern des Schweizer Parlaments wird unterschiedlich gestritten: Blick in den Nationalrat.
Alessandro della Valle, Keystone
Frecher Tweet von CVP-Nationalrat Stefan Müller-Altermatt (links): «Stimmung vor Legislaturende: Im Ständerat: Das bringen wir jetzt noch durch! Im Nationalrat: Das schiessen wir jetzt noch ab!»
Frecher Tweet von CVP-Nationalrat Stefan Müller-Altermatt (links): «Stimmung vor Legislaturende: Im Ständerat: Das bringen wir jetzt noch durch! Im Nationalrat: Das schiessen wir jetzt noch ab!»
Peter Schneider, Keystone
«Der Nationalrat ist greller, populistischer, farbiger. Im Ständerat geht es mehr darum, um Lösungen zu ringen»: GLP-Ständerätin Verena Diener.
«Der Nationalrat ist greller, populistischer, farbiger. Im Ständerat geht es mehr darum, um Lösungen zu ringen»: GLP-Ständerätin Verena Diener.
Lukas Lehmann, Keystone
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Endspurt im Bundeshaus: Das Parlament debattiert zurzeit zum letzten Mal in der alten Zusammensetzung. Zahlreiche langjährige National- und Ständeräte beenden in den nächsten Tagen ihre politische Karriere. Das macht sich bemerkbar – besonders in der kleinen Kammer. Dort werden in dieser Session grosse Pflöcke eingeschlagen. Mit der Rentenreform und der Energiestrategie beugt sich der Ständerat über zwei Mammutprojekte, die auch die kommende Legislatur prägen werden.

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