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Zürcher SP schickt Jacqueline Fehr ins Rennen

Die SP des Kantons Zürich hat Nationalrätin Jacqueline Fehr offiziell zuhanden der SP Schweiz als Bundesratskandidatin nominiert. Fehr hatte letzte Woche ihr Interesse an der Leuenberger-Nachfolge erklärt.

«Ja, ich möchte Bundesrätin werden»: Jacqueline Fehr.
«Ja, ich möchte Bundesrätin werden»: Jacqueline Fehr.
Keystone

Sie sei «mit Haut und Haar Sozialdemokratin», sagte Jacqueline Fehr an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung. Und sie könne mit Überzeugung sagen: «Ja, ich möchte Bundesrätin werden.» Auch in einer neuen Rolle wolle sie «mit gleich- und andersdenkenden Menschen politische Lösungen suchen und für diese kämpfen».

Sie sieht Politik als Teamarbeit an. Politik sei noch spannender, wenn man zuerst einmal zuhöre. Sie versicherte, sie werde verlässlich sein und zur Konkordanz stehen. Konkordanz bedeute auch, Eigeninteressen und Eitelkeiten zurückzustellen, um gemeinsame Lösungen zu ermöglichen.

Tragfähige Allianzen schmieden

Kantonalparteipräsident Stefan Feldmann bezeichnete Fehr als Kandidatin, die «über starke Überzeugungen, aber auch eigenständige Positionen» verfüge. Er verwies auf ihre Fähigkeit, unterschiedliche Posititionen zusammenzuführen undtragfähige Allianzen zu schmieden.

Der einstimmige Nominations-Entscheid der Zürcher Kantonalpartei fiel kurz vor Ablauf der von der SP Schweiz gesetzten Meldefrist. Neben Fehr wollen auch die Berner Ständerätin Simonetta Sommaruga, die St. Galler Nationalrätin Hildegard Fässler und die baselstädtische Regierungsrätin Eva Herzog für die SP in die Landesregierung einziehen.

Die SP-Bundeshausfraktion wird am Freitag das Wahlticket bestimmen. Der Fraktionsvorstand empfiehlt, dem Parlament einen Zweiervorschlag zu unterbreiten. Die Bundesratswahl findet am 22. September statt. Dann wird auch die Nachfolge von Bundesrat Hans- Rudolf Merz (FDP) bestimmt.

SDA/bru

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