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Zu viel Bauland am falschen Ort

In der Schweiz sind die Bauzonen überdimensioniert, die Reserven für Wohnungen liegen oft am falschen Ort und sind durch den öffentlichen Verkehr ungenügend erschlossen.

Die erste Bauzonenstatistik des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE) zeigt, dass es heute knapp 227'000 Hektaren Bauzonen gibt. Ungefähr ein Viertel davon ist noch nicht überbaut. Diese Reserve böte Platz für 1,4 bis 2,1 Millionen Personen, was über dem Bevölkerungswachstum liegt.

Die Experten des ARE stellen fest, dass die Bauzonenreserven zu gross und regional falsch verteilt sind. Während in vielen ländlichen Regionen die Reserven deutlich grösser sind als die zukünftige Nachfrage, könnte Bauland in Städten und Agglomerationen zu einem raren Gut werden.

Es liege an der Raumplanung, griffige Massnahmen zu ergreifen, um die Zersiedelung der Schweiz zu begrenzen, hält das ARE fest. Dazu gehörten insbesondere Verdichtungen von schon überbautem Raum oder Vorschriften, die sicherstellten, dass Bauland nicht gehortet, sondern tatsächlich überbaut wird.

SDA/vin

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