Zum Hauptinhalt springen

Zu sexistisch? SBB stoppen Werbung

Frauenhäuser haben einen SBB-Werbeclip kritisiert. Jetzt reagieren die SBB.

In einem SBB-Werbefilm wartet ein sichtlich verärgerter Mann auf seine Partnerin. Er schreit sie an, will wissen, wo sie am Abend zuvor war. Sie stammelt eingeschüchtert, dass sie im Kino gewesen sei. Er will wissen, wo das Ticket ist und schüttet den Inhalt ihre Portemonnaies auf den Tisch. Der Swisspass beruhigt die Situation. Denn damit habe sie das Billett gekauft.

Auf Youtube wurde der Clip 300'000-mal angeklickt, wie die «Schweiz am Sonntag» berichtet. Einige Zuschauer sind empört. Der Film erinnere an Fälle von häuslicher Gewalt oder sei von bedrohlicher Stimmung geprägt, heisst es in den Kommentaren.

«Wir entschuldigen uns»

Frauenhäuser sprechen von einem Fehltritt. Auch das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Mann und Frau übt Kritik: «Wir verstehen die Irritation, die der Werbeclip der SBB verursachte», wird Ursula Thomet, stellvertretende Direktorin, im Artikel zitiert.

Die SBB haben bereits reagiert und den Clip vom Netz genommen. «Wenn sich jemand verletzt gefühlt hat, entschuldigen wir uns dafür», sagt Daniele Pallecchi zur «Schweiz am Sonntag».

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch