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Zeit für einen Wechsel

Nach 600 Tagen im Amt ist klar: Mit Ueli Maurer als Departementsvorsteher wird die Armee nicht aus der Krise finden - ideal wäre Didier Burkhalter als neuer VBS-Chef.

Daniel Foppa
Ueli Maurers «beste Armee der Welt» ist in weiter Ferne.
Ueli Maurers «beste Armee der Welt» ist in weiter Ferne.
Keystone

Der Auftritt geriet zum Desaster. Ueli Maurer referierte im Mai an der Uni Zürich über die schweizerische Verteidigungspolitik. Gut 400 Zuhörer hatten sich eingefunden, zumeist Professoren, Studierende und Sicherheitsexperten. Maurer sprach davon, dass es immer schon Kriege gegeben habe, dass das auch in Zukunft so sein werde und dass man nie genau wisse, was auf einen zukomme. Eine Stunde lang reihte der Verteidigungsminister Allgemeinplätze an Binsenwahrheiten. Als die Rede auf ein gleichentags bekannt gewordenes Papier aus Maurers Verteidigungsdepartement (VBS) kam, das eine radikale Verkleinerung der Armee vorschlug, sagte Maurer das, was er in solchen Situationen immer tut: Es handle sich bloss um einen Vorentwurf. Er selber sehe alles ganz anders.

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