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«Younow ist keine intime Gesprächsrunde»

Der Internetdienst müsse nicht verteufelt werden, sagt Patric Raemy von Pro Juventute. Wichtiger sei es, die Jugendlichen und Kinder in Medienkompetenz zu fördern.

Als Erwachsener müsse man nicht alle Dienste kennen und auch nicht mögen, aber man solle versuchen zu verstehen, was die Jugendlichen daran fasziniere, sagt Patric Raemy, der Medienexperte. Foto: Pro Juventute
Als Erwachsener müsse man nicht alle Dienste kennen und auch nicht mögen, aber man solle versuchen zu verstehen, was die Jugendlichen daran fasziniere, sagt Patric Raemy, der Medienexperte. Foto: Pro Juventute

Herr Raemy, der Onlinedienst Younow versetzt Kinderschützer und Behörden in Alarmbereitschaft. Ist das eine medial unterstützte Hysterie oder haben die Kritiker recht?

Ich möchte zuerst festhalten, dass Younow grundsätzlich ein Dienst ist, der unterhalten soll. Eine Plattform, um sich via Liveübertragung darzustellen. Da geht es um Kreativität, Komik oder Selbstverwirklichung. Weil nun vor allem Jugendliche Younow nutzen, ist auch Vorsicht, aber keine Hysterie angebracht.

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