Zum Hauptinhalt springen

Worum es beim Kampf um die Ehe-Initiative wirklich geht

Die Kampagne gegen die CVP-Initiative beginnt bald. Doch die Heiratsstrafe ist dabei gar nicht das eigentliche Hauptthema. Wie sich die Debatte entwickeln wird.

Die CVP-Initiative definiert die Ehe als «Lebensgemeinschaft zwischen Mann und Frau»: Ein homosexuelles Paar küsst sich am Christopher-Street-Day in Zürich. (Archiv)
Die CVP-Initiative definiert die Ehe als «Lebensgemeinschaft zwischen Mann und Frau»: Ein homosexuelles Paar küsst sich am Christopher-Street-Day in Zürich. (Archiv)
Keystone

Offiziell heisst die Initiative, über die wir Ende Februar abstimmen: «Ja zu Ehe und Familie – Abschaffung der Heiratsstrafe». Die CVP spricht jedoch konsequent nur von der Heiratsstrafe, wenn sie ihre Initiative bewirbt. Die Initiativgegner, die am Dienstag erstmals organisiert vor die Medien treten, sprechen dafür konsequent von der «Ehe-Initiative». Faktisch will die Initiative die Heiratsstrafe abschaffen, die noch für rund 80'000 Paare auf Bundesebene besteht, und sie definiert die Ehe als «Lebensgemeinschaft zwischen Mann und Frau».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.