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Worüber die Kantone heute abstimmen

Ausserrhoden will seine Landsgemeinde zurück, Luzern die Heilpraktiker besser kontrollieren und Solothurn will in kleinen Beizen wieder rauchen – eine Übersicht.

So soll es wieder werden: Landsgemeinde 1996 in Trogen.
So soll es wieder werden: Landsgemeinde 1996 in Trogen.

In acht Kantonen entscheidet das Stimmvolk heute Sonntag über eine ganze Palette von Vorlagen. Zudem stehen in Graubünden Regierung und Parlament zur Neuwahl und in Schwyz zwei Regierungssitze. In den Städten Bern und Zürich gibt es ebenfalls Abstimmungen.

In Ausserrhodengeht es um die Wiedereinführung der Landsgemeinde, den Beitritt zu HarmoS und eine neue Gerichtsorganisation. In Basel-Stadtentscheiden die Stimmberechtigten über die Abschaffung der Gratis-Parkplätze auf öffentlichem Grund und eine Initiative gegen den Wildwuchs bei Mobilfunkantennen.

Mehr Prämienverbilligung in Luzern?

In Baselland geht es um Sanierung und Trinkwasserschutz bei drei Altdeponien in Muttenz auf Kosten der Basler Chemie. Im Kanton Zürich wird über die Initiative «Kinderbetreuung Ja» für eine bedarfsgerechte und bezahlbare familienergänzende Betreuung entschieden.

Die Luzerner befinden über eine Bewilligungspflicht für Heilpraktiker, über grosszügigere Prämienverbilligungen und über das «Gesetz über die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes», welches die Sozialpolitik bündelt. Hinzu kommt ein Baukredit für die Berufsfachschule in Sursee.

Sonntagsverkäufe im Aargau?

Der Kanton Solothurn entscheidet über eine Initiative, die nur noch die Raucherbestimmungen des Bundes beibehalten will. Demnach könnte in kleinen Beizen wieder gequalmt werden.

Das Solothurner Volk entscheidet zudem ebenso wie die Aargauer über vier Sonntagsverkäufe. Zudem steht im Aargau die kantonale Einführung des neuen Straf- und Zivilprozessrechts des Bundes an.

Im Kanton Uri wird über ein neues Planungs- und Baugesetz sowie über die erhöhten Entschädigungen für Landräte und Regierungsräte abgestimmt.

Im Bündnerland stehen Regierung und Parlament zur Neuwahl. In Schwyz wollen im zweiten Wahlgang fünf Kandidaten auf zwei Regierungssitze.

In der Stadt Bern wird über eine Verschärfung des Kundgebungsreglements entschieden und in der Stadt Zürich über einen Beitrag von 10 Millionen Franken an den Erweiterungsbau des Landesmuseums.

SDA/oku

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