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«Wir sind in einem Wirtschaftskrieg»

Der Basler Unternehmer Marc Jaquet fordert, dass die Schweiz gegenüber der EU und den USA wieder souveräner auftritt. Es sei erschreckend, wie die Schweiz immer öfter einknickt und mit vorauseilendem Gehorsam nachgibt.

«Wenn wir den Faktor Arbeit noch teurer machen, werden wir weniger von dieser Arbeit in der Schweiz haben.» Marc Jaquet, Präsident des Arbeitgeberverbandes Basel, in seiner Firma.
«Wenn wir den Faktor Arbeit noch teurer machen, werden wir weniger von dieser Arbeit in der Schweiz haben.» Marc Jaquet, Präsident des Arbeitgeberverbandes Basel, in seiner Firma.
Margrit Müller

BaZ: Herr Jaquet, die Mindestlohn-Initiative will Löhne unter 22 Franken pro Stunde verbieten. Wie vielen Mitarbeitenden zahlen Sie weniger?Es betrifft nur ganz wenige unserer Angestellten. (Jaquet fragt in der HR-Abteilung nach.) Es sind fünf der 150 Mitarbeitenden in der Schweiz.

Wen trifft es?Ungelernte Mitarbeiter in der Produktion, die relativ frisch eingestiegen sind. Da liegt der Lohn knapp unter den geforderten 4000 Franken pro Monat.

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