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«Wir leisten uns keinen Luxus auf Kosten von Zug oder Schwyz»

Der Kanton Bern rechnet 2012 mit über 400 Millionen Franken Minus. Gerechnet hatte er mit einer schwarzen Null. Was ist schiefgelaufen? Gerhard Engel von der Finanzdirektion stellt sich den Fragen.

«Besonderes Profil»: Die Stadt Bern mit Umgebung, im Vordergrund die Altstadt, im Hintergrund die westlichen Agglomerationen Köniz, Bümpliz und Wohlen.
«Besonderes Profil»: Die Stadt Bern mit Umgebung, im Vordergrund die Altstadt, im Hintergrund die westlichen Agglomerationen Köniz, Bümpliz und Wohlen.
Gaetan Bally, Keystone

Herr Engel, gestern gab der Bund bekannt, er habe für 2012 um 1,5 Milliarden Franken zu pessimistisch budgetiert. Heute muss Bern ein nicht budgetiertes Minus von 400 Millionen bekannt geben. Rechnete Ihr Kanton mit der rosa Brille?

Nein, wir hatten das Phänomen der unerwarteten Überschüsse ja auch. Auch die Berner Rechnungen schlossen in den vergangenen Jahren deutlich besser ab als erwartet. Erst 2011 wurde dieser Trend gebrochen, als das Ergebnis von 57 Millionen Franken Überschuss ziemlich genau dem Budget entsprach.

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