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«Wir hatten keine Million Franken zur Verfügung»

Die Grünen haben die SVP-Initiative so geschlossen abgelehnt wie keine andere Partei. Co-Präsidentin Regula Rytz übt trotzdem Selbstkritik und erklärt, wie eine ähnliche Niederlage mit Ecopop verhindert werden soll.

«Die Bildungsinstitutionen hätten sich stärker engagieren müssen»: Regula Rytz, Nationalrätin und Co-Präsidentin der Grünen.
«Die Bildungsinstitutionen hätten sich stärker engagieren müssen»: Regula Rytz, Nationalrätin und Co-Präsidentin der Grünen.
Keystone

90 Prozent der Grünen-Wähler haben laut der VOX-Analyse des Forschungsinstituts GFS Bern Nein gesagt zur SVP-Initiative. Ihre Partei ist damit geschlossener aufgetreten als alle anderen. Wie haben Sie das geschafft? Ich bin über diese Geschlossenheit sehr froh. Im Vorfeld hatten viele Medien spekuliert, dass die Zustimmung für die Initiative bei den Grünen-Wählern aus umweltpolitischen Gründen gross sein könnte. Uns war aber immer klar, dass unsere Wähler die Schweiz nicht abschotten wollen. Wir sind eine weltoffene Partei, die mit den Nachbarstaaten fair zusammenarbeiten möchte. Das widerspiegelt sich in diesem Resultat.

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