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Wie gefährlich ist dieser SRG-Entscheid?

Die Nationalrats-Kommission möchte, dass auch das Parlament bei der Konzessionserteilung mitredet. Bürgerliche sehen die SRG so gestärkt, Linke den Anfang vom Ende.

Philipp Loser
Unterschiedliche Wellenlängen? Die Medienverbände und die Linke befürchten, die SRG werde zum Spielball der Politik, die Bürgerlichen wollen den Service public gestärkt sehen.
Unterschiedliche Wellenlängen? Die Medienverbände und die Linke befürchten, die SRG werde zum Spielball der Politik, die Bürgerlichen wollen den Service public gestärkt sehen.
Peter Klaunzer, Keystone

SP-Nationalrat Cédric Wermuth neigt zur grossen Geste. Zum Beispiel so: «Vielleicht dämmerts jetzt langsam, ob Burka oder die Rechten die grössere Bedrohung für Freiheit und Demokratie sind», twitterte er gestern (eine rhetorische Frage) und verlinkte darunter auf eine Medienmitteilung der drei Journalisten-Gewerkschaften SSM, Syndicom und Impressum. In dieser Mitteilung verurteilen die drei Gewerkschaften einhellig und in einer selten gehörten Deutlichkeit den Entscheid der nationalrätlichen Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF), das Parlament bei der Erteilung der SRG-Konzession in Zukunft auch mitreden zu lassen.

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